Parallels Access optimiert Fernzugriff auf Desktop-Anwendungen

Windows und Mac OS auf dem iPad

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

Ungewohntes Bild: Windows läuft anscheinend direkt auf dem iPad.
Ungewohntes Bild: Windows läuft anscheinend direkt auf dem iPad. (Bild: Parallels)

Parallels bringt mit Parallels Access beliebige Anwendungen für Mac OS und Windows auf das iPad. Obwohl dabei keine Virtualisierung im Spiel ist, bietet der Hersteller mehr als bloßen Remote Access: Applification.

Trotz ihres Siegeszuges können Tablet-Apps noch immer nicht alle Desktop-Anwendungen ersetzen. Für Parallels Grund genug, klassische PC-Programme auf Apples iPad zu bringen. Parallels Access kombiniert hierfür Remote Access mit weiteren Techniken zur "Applification".

Dabei werden Anwendungen auf iOS-Tablets so dargestellt, als wären sie native Apps für Apples mobiles Betriebssystem: Programme werden im Vollbild präsentiert, nutzen die Zwischenablage und sind für die Touch-Bedienung optimiert.

Anwender können beispielsweise per Pinch-Geste innnerhalb von Windows-Programmen zoomen oder mit den Fingern durch Dokumente scrollen. Ursprünglich für die Mausbedienung optimierte Anwendungen macht der Hersteller mit verschiedenen Techniken besser bedienbar: "SmartTap" korrigiert deplatzierte Klicks, virtuelle Lupen vergrößern kleine Bedienelemente. Auf Wunsch gibt es freilich auch einen "Window Mode", der PC-Desktops wie am klassischen Rechner darstellt.

Weil Anwendungen immer noch auf entfernten Desktop-Rechnern ausgeführt werden, können Nutzer auch deren Rechenleistung nutzen. Sogar Flash-Inhalte werden damit für iPads verfügbar.

Die App für Parallels Access ist im App Store verfügbar. Per Web verwalten Nutzer ihr Konto und laden den zusätzlich nötigen Client für Mac OS oder PC herunter – eine finale Version gibt es bislang allerdings nur für Apple-Nutzer. Access funktioniert überdies mit der Virtualisierungslösung Parallels Desktop: Apple User können so aus der Ferne auf virtualisierte Windows-Umgebungen zugreifen.

Parallels Access soll 69,99 Euro pro Jahr und Desktop-Rechner kosten; Interessierte können die Lösung 14 Tage lang kostenlos testen. Gratis ist übrigens auch der als Betaversion erhältliche Client für Windows-Rechner nutzbar.

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