Windows Server 2019 Preview verfügbar

Windows Server 2019 mit mehr Sicherheit „ab Werk“

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Mit Windows Server 2019 integriert Microsoft Schutz vor Angriffen und Zero-Day-Exploits mit Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) direkt in das Betriebssystem.
Mit Windows Server 2019 integriert Microsoft Schutz vor Angriffen und Zero-Day-Exploits mit Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) direkt in das Betriebssystem. (Bild: Microsoft)

Mit Windows Server 2019 Preview stellt Microsoft den Nachfolger von Windows Server 2016 vor, der im Bereich der Sicherheit mehr Schutz „out of the box“ liefern soll als seine Vorgänger. Im Gegensatz zu den Semi-Annual-Channel-Versionen Windows Server 1709/1803 steht Windows Server 2019 Insider Preview auch mit einer grafischen Oberfläche zur Verfügung.

Windows Server 2019 Preview stellt nach Windows Server 2016 die nächste Long-Time-Services-Channel-Version (LTSC) dar. Die finale Version soll laut Microsoft im Herbst 2018 erscheinen. Im Gegensatz zu Windows Server 1709/1803 wird die neue Version auch mit grafischer Oberfläche zur Verfügung gestellt. Windows Server 2019 Preview verfügt über die Neuerungen von Windows Server 1803 und weitere Neuerungen, die darauf aufbauen.

Windows Server 2019 wird standardmäßig über Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) verfügen. Das heißt, der Server ist bereits standardmäßig recht effektiv vor Sicherheitslücken geschützt. Dazu kommt, dass die neue Versionen effektiver und einfacher Datensicherungen in die Cloud kopieren kann. Shielded-VMs lassen sich in Windows Server 2019 nicht nur für Windows-VMs nutzen, sondern auch für Linux. Dazu kommt die Möglichkeit virtuelle Netzwerke in Hyper-V zu segmentieren und zu verschlüsseln.

Mit Windows Server 2019 lassen sich auch Kubernetes-Cluster mit Windows Server Containern betreiben. Dazu hat Microsoft das Windows Subsystem on Linux (WSL) verbessert. Damit lassen sich Linux-Container parallel mit Windows-Containern auf einem Container-Host mit Windows Server 2019 betreiben. Linux-Skripte können in Zukunft auf Windows-Servern gestartet werden können. Dazu unterstützt Windows Server 2019 Standards wie OpenSSH und Befehle wie „curl“ und „tar“. Diese sind direkt in die Befehlszeile von Windows Server 2019 integriert, so wie in Windows Server 1803.

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