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Die Grenzen der Freiheit im Cloud-Computing

Verfügbarkeit in der Cloud – eine Betrachtung aus der Netzwerksicht

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Drei Punkte sind hierbei entscheidend:

  • Time-to-market: Netzwerkanbieter müssen in der Lage sein, ihre Dienste schnell zu entwickeln, zu aktivieren und bereitzustellen. Dies ist besonders relevant in Metro- und Access-Netzwerken.
  • Differenzierung von Diensten: Anbieter müssen ihre Dienste über Service Level Agreements (SLAs) abgrenzen, um verschiedene Anforderungsprofile zu identifizieren und im Endeffekt mehr Umsatz pro Kunde zu erzielen. Dafür müssen Dienstanbieter ein erhöhtes Service-Denken entwickeln, damit sie eine verbesserte Abstufung ihrer Dienste, beispielsweise über QoS, bieten können.
  • Flexibilität: Dienstanbieter müssen ihre Netzwerkkapazität ohne großen Aufwand bereitstellen und skalieren können, um dynamisch auf unvorhersehbare Schwankungen in der Nachfrage zu reagieren. Niemand kann mit Sicherheit sagen, welches Gerät, welche Anwendung oder welcher Dienst der nächste große Cloud-basierte „Bandbreitenfresser“ wird.

Der Markt für Cloud Computing befindet sich in einer aktiven, wachstumsträchtigen Phase mit viel Potential. Laut Gartner soll bis zum Jahr 2015 Cloud Computing zum Massenprodukt und zur bevorzugten Lösung für viele Anwendungs-entwicklungsprojekte werden. Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass traditionelle Netzwerkstrukturen und Bereitstellungsmodelle diese rasanten Entwicklungen nicht mehr lange tragen können, sofern nicht ein Umdenken stattfindet.