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ZTE stellt Managed Services für die E-Plus Gruppe bereit

Übernahme des Netzbetriebs: Keiner hat es bemerkt

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Der chinesische Netzwerkausrüster beschäftigt in Deutschland jetzt über 900 Mitarbeiter
Der chinesische Netzwerkausrüster beschäftigt in Deutschland jetzt über 900 Mitarbeiter
(Bild: ZTE)

Vielfältige Herausforderungen beim Übergang

Der nahtlose Übergang vom bisherigen Managed-Services-Anbieter zu ZTE Services Deutschland stellte hohe Ansprüche. Denn der Dienstleister war voll in die Strukturen seines Mutterkonzerns eingebunden – von den Human Resources bis zum eigenen IT-Netzwerk und dem zentralen SAP-System. Ein solches Outsourcing der 2. Generation – von einem Dienstleister zu einem anderen – birgt deshalb seine besonderen Herausforderungen.

Während die Übernahme der Mitarbeiter relativ einfach über die Bühne ging – ohne Arbeitsplatzabbau oder Kündigungen durch Beschäftigte und unter Beibehaltung des bestehenden Haustarifvertrages – und auch das neue Management zügig seine Arbeit aufnehmen konnte, waren auf der technischen Seite viele Herausforderungen beim Herauslösen der IT-Systeme zu bewältigen. Insgesamt blieb für dieses Carve-Out nach der Entscheidung für den Wechsel ungefähr ein Jahr Zeit.

Generalstabsmäßig wurde das Computernetz neu aufgebaut und die Mitarbeiter erhielten neue Notebooks, Diensthandys und Visitenkarten. Beim SAP-System für das Dienstleistungsunternehmen, das zwar vom Vorgänger übernommen wurde, war die Herauslösung aus den bisherigen Strukturen deutlich schwieriger. Denn der Betrieb musste ja weiterlaufen.

Während der Übergangsphase, die nach Abschluss des Vertrages zwei Monate eher als ursprünglich geplant begonnen werden konnte, waren bei allen Beteiligten – E-Plus, ZTE und dem früheren Dienstleister – bis zu 150 Mitarbeiter im Einsatz. Sämtliche Aufgaben waren in elf Streams aufgeteilt, die trilateral und genau geplant abgearbeitet wurden. Da sich manche Tätigkeiten gegenseitig bedingen, musste auf die genaue Synchronisation geachtet werden. Diese Aufgabe übernahm ein eigener Dependency Manager, der exakt plante, wer, was und wann zu erledigen hatte.

Übergang ohne Unterbrechung oder Störung

Nach Monaten sorgfältiger Vorbereitungen und koordiniert durch ein professionelles Übergangs-Management, übernahm ZTE innerhalb der Nacht vom 7./8. Januar 2014 den vollständigen Netzbetrieb für E-Plus.

In diesen wenigen Stunden wurde die gesamte IT-Infrastruktur des bisherigen Netzdienstleisters mit dessen Unterstützung auf ein ZTE-Rechenzentrum in Düsseldorf migriert. Der Übergang lief dabei so reibungslos und sanft, dass manch ein E-Plus-Mitarbeiter den Wechsel gar nicht bemerkte und die Verantwortlichen am nächsten Morgen gefragt wurden, ob denn das Umschalten verschoben worden sei?

Raimund Winkler
Raimund Winkler
(Bild: ZTE)

Insbesondere die Endkunden der E-Plus Gruppe haben von den Veränderungen überhaupt nichts mitbekommen – weder durch Unterbrechungen noch durch Störungen im Service.

Über den Autor

Raimund Winkler ist Chief Operating Officer der ZTE Services Deutschland.

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