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Switch-Serie DGS-3120 von D-Link soll hohe Stacking-Performance bieten Stapelbare, skalierbare Gigabit-Switches für Netzwerk-Backbone

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die DGS-3120-Serie von D-Link umfasst fünf Modellvarianten mit Standard Image (SI) oder einem Enhanced Image (EI) auf Projektbasis. Die Switches unterstützen Loopback Detection, in der EI-Version auch Ethernet Ring Protection Switching (ERPS) und das Monitoringverfahren sFlow. Die Stack-Bandbreite von bis zu 40 GBit/s soll für redundante Anbindungen ohne Leistungsverluste sorgen. Das stapelbare IPv6-ready-Switchsystem erlaubt statisches Routing (EI) und eigne sich als Netzwerk-Backbone.

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Die für den Einsatz in mittelständischen Unternehmen, beispielsweise als Etagenswitches, geeignete DGS-3120-Serie erlaubt durch die Gigabit-Port-Dichte und die eingebauten Stack-Anschlüsse den Aufbau eines stapelbaren Switchsystems. Insgesamt lassen sich bis zu sechs Geräte in einem bidirektionalen Ring anordnen. Die gesamte Stack-Bandbreite beträgt 40 GBit/s. Zur Anbindung weiterer Netzwerkgeräte sind alle Modelle mit Gigabit-Combo-Ports ausgestattet.

Stabilität und Ausfallsicherheit

Die Geräte überwachen per Loopback Detection (LBD) aktiv die angeschlossene Netzwerkinfrastruktur auf störende redundante Verbindungen (Loops), die beispielsweise durch falsches Patchen (Verbindungen an den Switches) entstehen und einen Systemausfall herbeiführen können. Dies sei insbesondere für Unmanaged Switches eine komfortable Lösung, da die hierfür übliche Absicherung mit dem Spanning TreeProtokoll an dieser Stelle nicht greift.

Enhanced-Image-Version

Im Gegensatz zu den Switches mit Standard Image (SI) unterstützen die Geräte mit Enhanced Image (EI) das Monitoringverfahren sFlow, das Netzwerk- und Internetauslastung sowie Traffic kontrolliert und analysiert. Mögliche Sicherheitslücken könnten so schnell identifiziert werden. Darüber hinaus sind die Gigabit-Switches mit EI mit Ethernet Ring Protection Switching (ERPS) ausgestattet. Das Redundanzverfahren unterstützt den Einsatz von Ethernet-Ringtopologien, aufgebaut etwa im hauseigenen Intranet von Schulen oder im Campusbereich: Bei Ausfall einer Verbindung soll ERPS eine schnelle Fehlerreaktion gewährleisten und somit die Wiederherstellungszeit der Netzwerktopologie reduzieren.

Die Gigabit-Switches DGS-3120 mit Standard Image (SI) bieten folgende Schlüsselfunktionen:

  • Loopback Detection (LBD)
  • Sicherheitsmechanismen wie 802.1x-Port-/MAC-basierende Zugriffskontrolle und ACL-Filterung
  • D-Link-Green-Funktionen wie time-based PoE
  • 20 bzw. 44 10/100/1000-MBit/s-TP-(RJ-45)-Ports oder 16 100/1000-MBit/s-Fiber-SFP-Ports
  • Vier bzw. acht 1-GBit/s-Combo-Ports
  • Zwei 10-GBit/s-Stacking-Ports, bis zu sechs Geräte stapelbar (max. 288 Mal 1 GBit/s)
  • PoE-Kapazität (nur PoE-Modelle): 370 Watt, erweiterbar auf 740W
  • Ring Stack: Stack-Bandbreite 40 GBit/s
  • Für alle PoE-Modelle ist ein redundantes Netzteil erhältlich

Die Gigabit-Switches DGS-3120 mit Enhanced Image (EI) sind darüber hinaus IPv6-ready und unterstützen statisches Routing sowie Ethernet Ring Protection Switching (ERPS) und das Monitoringverfahren sFlow.

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