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In-Place-Upgrade zu Windows Server 2025 Schritt für Schritt per Upgrade zum neuen Windows-Server

Von Thomas Joos 3 min Lesedauer

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Windows Server 2025 ermöglicht die direkte Aktualisierung ab Windows Server 2012 R2. Dadurch können Unternehmen schnell zur neuen Version aktualisieren. Ein In-Place-Upgrade ist vor allem bei virtuellen Maschinen sinnvoll, da sich hier die die Hardware nicht ändert.

In vielen Fällen kann ein In-Place-Upgrade zu Windows Server 2025 sinnvoll sein.(Bild:  Joos - Microsoft)
In vielen Fällen kann ein In-Place-Upgrade zu Windows Server 2025 sinnvoll sein.
(Bild: Joos - Microsoft)

Per In-Place-Upgrade lassen sich ältere Windows-Versionen ab Windows Server 2012 R2 direkt zu Windows Server 2025 aktualisieren. Das ist bei VMs ein idealer Weg, da die Konfiguration erhalten bleibt, und die Aktualisierung durch Snapshots abgesichert werden kann.

Auch physische Server lassen sich direkt zu Windows Server 2025 aktualisieren. In diesem Fall muss aber darauf geachtet werden, dass die verwendete Hardware auch für Windows Server 2025 zertifiziert ist. Wichtig ist dabei zudem, dass auch die Treiber für das neue Betriebssystem zur Verfügung stehen. Sinnvoll ist das zum Beispiel für Server, auf denen Windows Server 2022 in Betrieb ist. Teilweise ist es möglich auch Server mit Windows Server 2016/2019 zu Windows Server 2025 zu aktualisieren. Allerdings macht hier oft die Hardware nicht mit. Bei Test- und Entwicklungsumgebungen sieht das allerdings wieder anders aus.

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Wir zeigen nachfolgend schrittweise die Aktualisierung eines Servers mit Windows Server 2016 zu Windows Server 2025. Auf dem gleichen Weg lassen sich aber auch andere Server aktualisieren.

Server für die Aktualisierung vorbereiten

Um einen Server direkt zu Windows Server 2025 zu aktualisieren, sollte dieser natürlich entsprechend vorbereitet sein. Zunächst muss der Server fehlerfrei laufen. Ein fehlerhafter Server mit Windows Server 2016 wird durch die Aktualisierung zu Windows Server 2025 nicht stabiler. Wichtig ist darüber hinaus, dass installierte Software auf dem Server kompatibel mit Windows Server 2025 ist. Das gilt zum Beispiel für den Malware-Schutz, Überwachungs- und Backup-Agenten oder anderer Software, die für den Betrieb des Servers notwendig ist.

Sinnvoll ist darüber hinaus die Installation der aktuellen Updates für den Server. Sinnvoll kann es auch sein, die Ereignisanzeige des Servers auf Fehler zu überprüfen. Darüber hinaus muss entsprechend Festplattenplatz auf dem Server vorhanden sein. Vor der Aktualisierung sollte bei VMs ein Snapshot erstellt werden. Grundsätzlich kann auch ein Export der VM sinnvoll sein, um sicherzustellen, dass bei Problemen jederzeit eine Wiederherstellung möglich ist. Dabei wäre die Wiederherstellung des Snapshots der erste Schritt und das Importieren des exportierten Servers der zweite Weg.

Aktualisierung zu Windows Server 2025 starten

Nach dem Start des Quell-Betriebssystems erfolgt die Bereitstellung der ISO-Datei oder das Verbinden des USB-Installationssticks mit dem Server. Hierüber erfolgt der Start des Setups von Windows Server 2025 über die Setup-Datei. Danach führt ein Assistent durch die Aktualisierung, genauso wie bei einer Neuinstallation.

Hat der Server Verbindung zum Internet, kann das Update-Programm Updates, Treiber und aktuellere Installationsdateien im laufenden Betrieb herunterladen. Im Rahmen der Aktualisierung kann auch die Edition ausgewählt werden, zu der aktualisiert werden soll. Dabei lassen sich Standard-Editionen von Vorgängerversionen zu Windows Server 2025 Standard/Datacenter aktualisieren, aber Datacenter-Editionen von Vorgängerversionen nur zur Windows Server 2025 Datacenter.

Bei der Aktualisierung von Hyper-V-Hosts müssen die VMs außerdem beendet sein, ansonsten bricht der Installationsassistent mit einer entsprechenden Fehlermeldung ab. Nach der Bestätigung der Lizenzbedingungen lässt sich auswählen, ob der Server alle vorhandenen Daten und Einstellungen übernehmen soll, oder ob eine Neuinstallation stattfinden soll.

Außerdem blendet der Installationsassistent im Rahmen der Aktualisierung auch die neue Lizenzoption "Nutzungsbasierte Bezahlung" ein. Dabei handelt es sich um ein Pay-as-you-Go-Verfahren, bei dem die Lizenzierung über Azure erfolgt. Server, die nach diesem Verfahren lizenziert werden, müssen über Azure Arc an Azure angebunden werden. Bei den anderen Lizenzverfahren ist die Anbindung nur optional.

Soll der Server aber via Hotpatching mit Updates versorgt werden, ist die Anbindung an Azure Arc ebenfalls notwendig. Nach der Bestätigung der Auswahl überprüft der Assistent die Voraussetzungen und die Aktualisierung kann gestartet werden. Es sind durchaus einige Neustarts notwendig, bis auf dem Server Windows Server 2025 zur Verfügung steht. Auf VMs ist es darüber hinaus sinnvoll, den Snapshot zu löschen, wenn die Aktualisierung geklappt hat, um damit die virtuellen Festplatten wieder zusammenzuführen.

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Nach der Aktualisierung sollte noch der aktuelle Lizenzschlüssel für Windows Server 2025 eingetragen werden, wenn dies nicht im Rahmen der Installation erfolgt ist. Das hängt von den verwendeten Installationsdateien ab. Der Produktschlüssel lässt sich mit "slui.exe" in Windows Server 2025 eintragen. Eine Deinstallation von Windows Server 2025 ist nicht möglich. Bei der Aktualisierung von VMs zu Windows Server 2025 erfolgt die "Deinstallation" von Windows Server 2025 über das Zurücksetzen zum erstellten Snapshot.

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