Funk-Chips bringen Wertschöpfung auf Vordermann aber nicht immer Erfolg RFID heißt: Innovationen voraus!
Mit Radio Frequency Identification (RFID) lassen sich Warenflüsse entlang der weltweit aufgefächerten Wertschöpfung steuern und dokumentieren. Die Automatisierung steigert die Effizienz von Unternehmen. So führt RFID bei Waren und Dienstleistungen mittelfristig zu einem erweiterten Angebot und zu einem Transformationseffekt, welcher letztlich die gesamtwirtschaftliche Innovationskraft bestimmt.
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Für manche Prognostiker steht speziell die RFID-Technik sinnbildlich für den Paradigmenwechsel, bei dem die Trennung zwischen der physischen Ware und der ihr zugeordneten Information aufgehoben wird. Dabei ist RFID keine völlige Neuerung. Doch erst mit der größeren Nähe zum Alltag – elektronischer Reisepass, Etiketten auf einigen Gütern im Einzelhandel oder auch Zugangskarten zum Arbeitsplatz – wuchs die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit an der Technologie enorm.
Das Wesen der RFID-Techniken kann jedoch nur in einem größeren Zusammenhang als der möglichen Konkurrenzbeziehung zum Barcode verstanden werden. Das Ziel der Basistechnologie RFID ist nämlich nicht, den Barcode zu verdrängen. Stattdessen steht RFID für ein umfassendes Konzept, das über vielfältige Innovationen die Wirtschaft verändert.

Schon jetzt kommt RFID in weiten Bereichen unseres Alltags zum Einsatz – von der Wirtschaft (insbesondere Produktion, Handel, Transport), über die hoheitlichen Aufgaben (insbesondere Militär, Grenzschutz, innere Sicherheit) und Zugangskontrollen bis hin zur Freizeit. Dabei zielen RFID-Projekte beispielsweise im Handel darauf, den Aufenthaltsort von Waren und Transportbehältern, zum Beispiel Rollkäfige und Container, in Echtzeit zu erfassen.
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