NSN beginnt mit der Produktion von LTE-Ausrüstung für das 800 MHz-Spektrum Nokia Siemens Networks bereitet sich auf die Digitale Dividende vor
Die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen läuft. Besonders attraktiv ist das 800-Megahertz-Spektrum (MHz), Digitale Dividende genannt. Denn dieses bietet sich wegen der großen Reichweite für die Nutzung in ländlichen Gebieten an, und erlaubt den 4G-Standard Long Term Evolution (LTE). Jetzt hat Nokia Siemens Networks (NSN) mit der Produktion von LTE-Ausrüstung für das 800 MHz-Spektrum begonnen.
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Mobilfunk-Betreiber werden schon bald die Reichweite ihrer mobilen Breitbanddienste erweitern können. Denn mit dem Wechsel einiger Länder zum digitalen terrestrischen TV kann in Kürze das 800-Megahertz-Frequenzspektrum genutzt werden.
Mit der Bandbreite, die frei wurde, weil digitaler Rundfunk und digitales Fernsehen mit weniger Frequenzen auskommen als die analogen Varianten, können nun Mobilfunkanbieter den angestrebten mobilen Breitbandzugang kosteneffizient verwirklichen. Industrievertreter und Regulatoren einigten sich bei der World Radio Conference 2007 darauf, das 800-MHz-Frequenzband der mobilen Breitbandkommunikation zuzuweisen.
Die größere Reichweite des 800-MHz-Frequenzbandes erlaubt es Betreibern, einen Bereich mit weniger Basisstationen abzudecken als bei den höheren Frequenzen. Mit LTE im 800 MHz-Spektrum erreichen Betreiber mit ihren bestehenden Basisstationen problemlos dieselbe Flächenabdeckung wie in GSM-Netzen (900 MHz). Damit kommen sie der Vision eines universellen Breitbandzugangs einen großen Schritt näher.
weiter mit: RF-Modul für 800 Megahertz
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