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Refarming von 4G/LTE-Funkeinheiten vereinfacht Nokia liefert 5G/NR per Softwareupgrade

Von M.A. Dirk Srocke

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Per Softwareupgrade will Nokia noch dieses Jahr bis zu 3,1 Millionen installierte 4G/LTE-Funkeinheiten auf 5G/NR umrüsten. Das vereinfachte Refarming solle der TK-Branche unnötige Vor-Ort-Einsätze und zig Milliarden an Euro ersparen.

Nokia verspricht ein 5G-Update ohne aufwändige Außeneinsätze.(Bild:  © Sensvector – stock.adobe.com)
Nokia verspricht ein 5G-Update ohne aufwändige Außeneinsätze.
(Bild: © Sensvector – stock.adobe.com)

Bislang haben 5G/NR-Installationen laut Nokia vorrangig TDD cmWave und TDD mmWave bedient – also Frequenzen oberhalb von drei Gigahertz. Als nächste große Welle werde aber eine Umrüstung bestehender FDD-Bänder auf 5G/NR erfolgen. Genau hierfür liefert Nokia nun ein passendes Softwareupgrade.

Damit sollen Mobilfunkbetreiber noch dieses Jahr bis zu 3,1 Millionen bestehende Funkeinheiten im Feld nahtlos umwidmen (Refarming) – also das bislang für 4G/LTE genutzte Funkspektrum für 5G/NR erschließen. Und das ohne großen Aufwand: Funkmasten müssten nicht bestiegen werden, die Telekommunikationsbrache könne so zig Milliarden Euro an Kosten für Vor-Ort-Einsätze einsparen.

Mit der Umrüstung sollen Netzanbieter Abdeckung und Kapazität ihrer Funkzellen erhöhen. Per Carrier Aggregation lassen sich hierbei auch die schon bisher eingesetzten FDD-Infrastrukturen einbinden.

Seit kurzem unterstützt Nokia Dynamic Spectrum Sharing (DSS) für 4G/LTE-5G/NR. Damit werde das Refarming der Funkfrequenz auf 5G/NR zu einem einfachen und effizienten Prozess, so der Hersteller.

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