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In Sachen Energiewende: Telekommunikation für Energienetzbetreiber E.ON und Nokia modernisieren Kommunikationsnetze

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Der Energiekonzern E.ON und Nokia starten eine fünfjährige strategische Kooperation, um die Telekommunikationsnetze von Verteilnetzbetreibern zu modernisieren. Das Projekt soll Energieverbrauch und Ausfallzeiten deutlich senken und die Netzinfrastruktur für künftige Anforderungen wie Quanten-sichere Kommunikation rüsten.

E.ON und Nokia starten eine fünfjährige Kooperation zur Modernisierung der Telekommunikationsnetze von Verteilnetzbetreibern – mit Fokus auf Energieeffizienz, Resilienz und „quantum-safe“ Sicherheit.(Bild:  Nokia)
E.ON und Nokia starten eine fünfjährige Kooperation zur Modernisierung der Telekommunikationsnetze von Verteilnetzbetreibern – mit Fokus auf Energieeffizienz, Resilienz und „quantum-safe“ Sicherheit.
(Bild: Nokia)

E.ON und Nokia haben eine auf fünf Jahre angelegte strategische Zusammenarbeit vereinbart, die sich auf die Modernisierung der Telekommunikations-Netzwerke von Verteilnetzbetreibern konzentriert. Die Initiative startet in Deutschland und soll schrittweise auf weitere Länder innerhalb der E.ON-Gruppe ausgeweitet werden.

Ziel ist der Aufbau einer hochskalierbaren, energieeffizienten Kommunikationsinfrastruktur, die kritische Netzfunktionen in Echtzeit unterstützt – von der Lastverteilung über Smart-Meter-Anbindungen bis hin zur Fernsteuerung dezentraler Energieanlagen. Im Fokus stehen IP-, optische und Zugangstechnologien, die zugleich die Resilienz des Stromnetzes erhöhen und operative Prozesse vereinfachen sollen.

50 Prozent weniger Energieverbrauch

Laut Nokia kann die neue Netzarchitektur den Energieverbrauch der bestehenden Kommunikationsinfrastruktur um bis zu 50 Prozent senken. Möglich werde das durch den Einsatz moderner IP-Router-Plattformen, energieeffizienter optischer Übertragungssysteme sowie XGS-PON-Technologien für den Festnetzzugang.

E.ON betreibt nach eigenen Angaben bereits rund 1,4 Millionen angeschlossene Anlagen aus erneuerbaren Energien. Um deren Einspeisung, Überwachung und Steuerung zuverlässig zu gewährleisten, werden Kommunikationsnetze zunehmend zu einem kritischen Bestandteil der Energieinfrastruktur.

Full-Stack-Ansatz von Nokia

Technisch basiert das Projekt auf Nokias Full-Stack-Portfolio: IP-Routing- und Switching-Plattformen, optische Transportlösungen, Festnetz-Zugangssysteme sowie Automatisierungs- und Management-Software. Damit lassen sich Netze durchgängig überwachen und steuern – von der physischen Ebene bis zum Service-Layer.

Nokia verweist zudem auf künftige Sicherheitsanforderungen: Die Netzwerke sollen bereits heute „quantum-safe“ ausgelegt sein, um zukünftige Bedrohungen durch Quantencomputer abzufedern.

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