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NXP NTAG I²C für Heimautomation und Internet of Things (IoT) NFC-Tag spricht mit Mikrocontroller

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

Per NFC liefern Smartphones genug Energie, um Mikrokontroller zu betreiben. Das nutzt die jetzt vorgestellte Lösung NXP NTAG I²C und dient als Schnittstelle bei Anwendungen für Heimautomatisierung oder Wearables.

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Zum NXP NTAG I²C genannten Modul gehört neben kontaktloser und kontaktbehafteter Schnittstelle auch ein nichtflüchtiger Speicher (EEPROM).
Zum NXP NTAG I²C genannten Modul gehört neben kontaktloser und kontaktbehafteter Schnittstelle auch ein nichtflüchtiger Speicher (EEPROM).
(Bild: NXP )

NXP Semiconductors (NXP) hat eine komplett passive Lösung für die Interaktion per Near Field Communication (NFC) vorgestellt. Das Modul kommuniziert nicht nur drahtlos per NFC, sondern kann auch beliebige Mikrocontoller ansteuern; sparsame Chips versorgt das System dabei per "Energy Harvesting" gleich noch mit Energie.

Zum NXP NTAG I²C genannten Modul gehört neben kontaktloser und kontaktbehafteter Schnittstelle auch ein nichtflüchtiger Speicher (EEPROM). Zudem hat der Hersteller eine Felderkennungs-Funktion eingebaut: Die schaltet mobile Geräte erst dann ein, wenn eine NFC-Kommunikation erkannt wird; im Standby wird der Akku also nicht entladen.

Mögliche Anwendungen für die Lösung sieht der Hersteller bei der Personalisierung elektronischer Produkte oder der Wartung von Geräten. Anwender könnten beispielsweise ihre Waschmaschine per NFC-Smartphone konfigurieren. Ein teurer Touchscreen an der weißen Ware selbst entfalle; selbst Daten defekter Geräte lassen sich noch auslesen.

Android-Entwickler können per MIFARE SDK auf das NXP NTAG I²C zugreifen. Per Java könnten sämtliche Hardware-Features angesteuert werden.

Zu den Kerneigenschaften des NTAG I²C zählt NXP:

  • Ein kontaktloses Interface gemäß ISO/IEC 14443A und Type 2 Tag des NFC Forums; die Eingangskapazität von 50 pF reduziere Spulengröße, Bauteileaufwand und Platzbedarf der Antenne.
  • Ein Kontakt-Interface, das Standard-Modus (100 kHz) und Fast-Modus (400 kHz) unterstützt;
  • Einen 888 oder 1.904 Bytes fassenden EEPROM-Speicher für NDEF-Meldungen oder Daten;
  • Eine leichte Identifikation per 7-Byte-Seriennummer; zudem könnten Chiptyp und unterstützte Features per Befehl ("Get Version") ausgelesen werden.
  • Eine effiziente Datenübertragung per 64 Byte SRAM-Pufferspeicher (keine Einschränkung durch die Zahl der EEPROM-Zyklen). Das Felderkennungs-Signal dient zur Synchronisation der Datentransfers. Zudem wirbt NXP mit einer eindeutigen Arbitrierung zwischen HF- und I²C-Schnittstelle. Der "Fast Read"-Befehl ergebe kürzere Prüfzeiten und erhöhten Durchsatz.
  • Einen Low-Power-Betrieb: Nichtflüchtige Datenspeicherung für Zero-Power-Konfigurationen; das konfigurierbare Field-Detect-Ausgangssignal vereinfache das automatisierte Power-Up und mache ein Software-Polling entbehrlich. Ein Energy Harvesting liefere genügend Energie für einen Low-Power-Mikrocontroller, LEDs oder andere Schaltungen, wie etwa Sensoren.

Weitere Details zum NXP NTAG I²C gibt es direkt beim Hersteller.

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