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IFA 2025 Neue Netgear-Geräte für Profis und Einsteiger

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Auf der IFA in Berlin hat Netgear neue Netzwerkprodukte für Heimanwender und professionelle Nutzer vorgestellt. Das Wi-Fi-7-Mesh-System Orbi 370 ist ein neues Einstiegsprodukt und der mobile 5G-Router Nighthawk M7 Pro bietet eine hohe Datenrate für Profis.

Der mobile 5G-Router Nighthawk M7 Pro kann über Mobilfunk bis zu 6 Gbit/s übertragen und über Wi-Fi 7 bis zu 64 Geräte anbinden. Damit ist er auch für die professionelle Nutzung geeignet.(Bild:  Netgear)
Der mobile 5G-Router Nighthawk M7 Pro kann über Mobilfunk bis zu 6 Gbit/s übertragen und über Wi-Fi 7 bis zu 64 Geräte anbinden. Damit ist er auch für die professionelle Nutzung geeignet.
(Bild: Netgear)

Netgear war auf der Berliner Elektronikmesse mit zwei neuen Produkten vertreten. Der mobile 5G-Router Nighthawk M7 Pro steckt zwar im selben kompakten Gehäuse wie die bisherigen Nighthawk-Modelle, liefert aber eine deutlich höhere Leistung.

Mit dem 5G-Advanced-Modem Snapdragon X75 von Qualcomm kann der Router Daten über Mobilfunk mit bis zu 6 Gbit/s statt bis zu 2,5 Gbit/s, wie bei den bisherigen 5G-Routern von Netgear, übertragen. So soll er nicht nur privaten Anwendern einen schnellen mobilen Internetzugang mit mehreren Geräten ermöglichen, sondern auch professionelle Nutzer ansprechen, etwa auf Baustellen, in der Industrie oder als Backup für unzuverlässiges Breitband. Eine optionale externe Antenne verbessert den Empfang in schwierigen Umgebungen.

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Der M7 Pro kann bis zu 64 Geräte über Dual-Band-Wi-Fi-7 mit maximal 5,8 GBit/s anbinden. Zusätzlich bietet das Gerät einen USB-C-Port mit 10 Gbit/s und einen 2,5-GbE-Anschluss. Der integrierte Akku soll für bis zu 13 Stunden ausreichen. Für die Bedienung des Geräts steht neben einer Weboberfläche auch ein 2,8-Zoll-Farbtouchscreen bereit. Der Nighthawk M7 Pro ist für 999 Euro (UVP) ab sofort verfügbar.

Mit dem optionalen Nighthawk Home Cradle kann der Router stationär genutzt werden, vorzugsweise mit entnommenem Akku. Der für 100 Euro (UVP) erhältliche Cradle übernimmt dann die Stromversorgung über den USB-C-Port und stellt zudem zwei GbE-Schnittstellen bereit. Ein Lüfter sorgt für einen stabilen Betrieb des Routers im Dauerbetrieb.

Wi-Fi-7-Mesh für Einsteiger

Auf der IFA 2016 hat Netgear mit dem Orbi AC3000 eines der ersten Tri-Band-Mesh-Systeme für Heimanwender präsentiert. Das war der Ausgangspunkt für eine Modellfamilie, die bis heute existiert. Auf der diesjährigen IFA hat der Hersteller mit Orbi 370 nun ein neues System vorgestellt, das die aktuelle Orbi-Familie nach unten abrundet. Es besteht aus einem Wi-Fi-7-Router ohne integriertes Modem und passenden Satelliten, die mittels Multi-Link Operation (MLO) 2,4-GHz- und 5-GHz-Bänder kombinieren. Eine 6-GHz-Unterstützung gibt es erst beim kostspieligeren Orbi 770.

Die maximale WLAN-Geschwindigkeit gibt der Hersteller mit 3,6 Gbit/s an, die maximale WLAN-Abdeckung mit Router und zwei Satelliten liegt bei 360 m². Für die kabelgebundene Anbindung von Geräten bieten Router und Satelliten jeweils einen 2,5-GbE-Port. Ein weiterer 2,5-GbE-Port im Router dient zum Anschluss eines DSL- oder Glasfaser-Modems. Laut Netgear bietet Orbi 370 zudem automatische Firmware-Updates, VPN-Unterstützung, WPA3-Sicherheit, Zugriffskontrollen und Gastnetzwerkoptionen. Die Konfiguration kann auch über die Orbi-App erfolgen.

Die Geräte der Orbi-370-Serie sind ab sofort verfügbar. Das Bundle aus Router und zwei Satelliten kostet 350 Euro (UVP), das Pack mit Router und einem Satelliten 250 Euro (UVP). Zusätzliche Satelliten bietet Netgear für 120 Euro (UVP) an.

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