Anbieter zum Thema
Kompression und Vermeidung von Overhead

Einen wesentlichen Vorteil gegenüber anderen VPN-Lösungen bietet Mobility XE dadurch, dass die Lösung schneller ist – zum einen durch Kompression und zum anderen durch die Ausrichtung auf drahtlose Verbindungen. Bei anderen VPN-Lösungen können die Leistungseinbußen bis zu 50 Prozent betragen, so Jason Graun, Senior Systems Engineer bei Netmotion. Mobility XE nutze eine Link-Optimierung, um die Zahl der Pakete, die für Feedback sorgen, also Metainformationen über den korrekten Datentransfer bereitstellen, zu reduzieren (siehe: Aufmacherbild).
Zudem unterstützt die Software die Wahl der jeweils bestmöglichen Verbindung, also ein „Best-Bandwith-Routing“. Das erlaubt ein sofortiges Umschwenken vom Mobilfunk auf WLAN, sobald diese Zugangsmöglichkeit erkannt wird.

Ganz wesentlich für die Administration mobiler Clients ist die zentralen Management-Konsole. Immerhin erlaubt ein Mobility-XE-Server bis zu 1.500 concurrent User-Sessions. Die Server lassen sich zudem in Pools zusammenfassen, so dass die Zahl der zeitgleichen Sessions auf 15.000 erhöht werden kann, bei rund 35.000 registrierten Devices.
Mit Hilfe der Konsole können Administratoren das Load-Balancing, das Failover und Redundanzen steuern. Zum Beispiel lassen sich innerhalb der Tunnel Prioritäten für geschäftskritischen Datenverkehr vergeben.
Module für NAC, Policies und Analyse
Für die Statusmeldungen aus den Netzen sorgt das „Analytics“-Modul. Dem Administrator stehen 30 verschiedenen Benachrichtigungen zur Verfügung, die über SMTP, SNMP und Syslog erreichen können. Mehr als 20 verschiedene Berichte mit Filtern und Auswahlkriterien, sollen helfen, den Überblick zu behalten.
Für den Erfolg der Netmotion-Software auch hierzulande kann zudem beitragen, dass das „Policy Management“- und das Network-Access-Control-Modul es ermöglichen, Berechtigungen und Sicherheitsstufen flexibel zu handhaben. Die Tools erlauben es den Administratoren, eigene Regeln zu erstellen, zum Beispiel, um die Kosten für Wide Area Networks einzudämmen oder die Datenübertragung von der verfügbaren Bandbreite abhängig zu machen.
So ist es auch möglich, den Zugang zu Netzwerk-Ressourcen in Abhängigkeit von Datum und Tageszeiten einzuschränken, Bandbreiten-intensive Anwendungen wie Antiviren-Updates oder Internet-Surfen zeitweilig oder bei zu dünnen Leitungen zu unterbinden sowie eine automatische Hotspot-Authentifikation zu starten.

Der Zugang zum Firmennetz wird nur dann gewährt, wenn die Antiviren-, die Antispy- und die Antispam-Software auf dem aktuellen Stand sind und das Betriebssystem die richtige Version und den richtigen Registrierungscode aufweist. Es ist aber auch möglich, in Abhängigkeit vom Standort, den Zugang zum Firmennetz zu erlauben, den Zugang ins Internet aber zu verwehren.
weiter mit: Architektur und Preise
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:2021817)