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Modulares System vom Look bis Unified Communications

NEC stellt dem Mittelstand die UC-fähige Telefon-Familie SV 8000 vor

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Endgeräte vom Handy bis zur Vermittlungsstelle

Das Tischtelefon „DT 750“ ist von Haus aus mit dem größten Display ausgestattet und eignet sich damit etwa für die Konfiguration der benutzereinstellungen über ein Web-Portal. Menügesteuerte Softkeys und Schnellzugriffstatsen gehören zur Ausstattung. (Archiv: Vogel Business Media)

Aber die Anwender können auch individuelle Tastenblöcke einsetzen, Blutooth-fähige Hörer oder ein zweites Display. Insgesamt ergeben sich 8.000 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Daneben gibt es IP-Dect-Telefone (Dect = Digital Enhanced Cordless Telecommunications) nach den Standards GAP (Generic Access Profile) und CAP (CTM Access Profile), die Mitarbeiter auch mitnehmen könnten und WLAN-Telefone als autarke Endgeräte.

Die Dect-Telefone, die zum SV-8000-Server passen, sehen zum Teil aus wie Handys. (Archiv: Vogel Business Media)

Dies kommen im Dezember mit dem 2. Release, erlauben ein Roaming und Handover auf verschiedenen Funkfrequenzen und können fremde Access Points verstehen sowie sie NEC-eigenen „WL 1500“ und „WL 1700“, aber kein 802.11n-Protokoll.

Zu den gefragtesten Funktionen im UC-Umfeld ist die Integration mobiler Devices. Nach Aussagen von Schmeißer eignet sich jedes beliebige externe Telefon für die Funktion „Mobile Extensions“. Das Handy oder ein Notebook ist dann wie jede andere Nebenstelle ansprechbar, etwa über eine interne Nummer, und mit denselben Funktionen ausgestattet, zum Beispiel Weiterleitung und „on-hold“ mit anderen Firmentelefonen.

Wenn Ende des Jahres die Möglichkeit zur virtuellen Konferenzen zur Verfügung steht, lassen sich auch mobile Devices auch dazu nutzen. Dann sollen auch Funktionen wie Whiteboards und Applikation Sharing sowie Video-Informationen möglich sein.

Preise

Eine SV-8000-Telefonanlage ohne extra Applikationen, Protokolle, Adapter und Telefone kostet im Schnitt etwa 4500 Euro, beziehungsweise 220 Euro pro Arbeitsplatz.

NEC Infronica ist in diesem Gebäude beheimatet. Es steht im nordrhein-westfälischem Ort Kaarst. Gemeinsam mit Partnern baut NEC jedoch Anschauungszentren auf, in denen sich die Kunden über die Produkte informieren können. Zwei der Zentren befinden sich beispielsweise in Berlin, eins in Wolnzach. Doch andere Standorte werden noch gesucht, etwa in Hamburg. (Archiv: Vogel Business Media)

Laut Nikolai sind 300 Anlagen bereits in Deutschland eingetroffen. Die Fachhändler, von denen er in Deutschland rund 140 zählt und deren Zahl er bis Ende 2009 auf 250 erhöhen will, bekommen 60 Prozent Rabatt, wenn sie eine solche Anlage für den Eigenbedarf kaufen.

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