Mobile-Menu

Keymile erweitert Zugangsplattform Milegate um FTTB-Technik Mit Milegate bringt eine Glasfaser viele schnelle Hausanschlüsse

Redakteur: Ulrike Ostler

Mit „Milegate 2011“ von Keymile können Netzbetreiber einen Glasfaseranschluss in Gebäude verlegen, in denen mehrere Anschlüsse für Sprache und Daten benötigt werden, mit mehr als 100 Megabit pro Sekunde und Teilnehmer. Der Micro-DSLAM terminiert die Glasfaser im Gebäude und schließt die Teilnehmer via VDSL2 über die bestehende hausinterne Verteilung an.

Anbieter zum Thema

Mit der Erweiterung Fibre to the Building (FTTB) für Milegate lässt sich über eine einzige Glasfaser, die bis in den Keller eines Gebäudes reicht, eine große Vielfalt von Diensten anbieten. Das Produkt stellt acht VDSL2-Schnittstellen bereit, um einzelne Teilnehmer über die bestehende hausinterne Telefon-Verkabelung mit hoher Bandbreite an das Internet anzuschließen. Die FTTB-Lösung Milegate 2011 lässt sich als Einzelsystem oder zusammen mit anderen Komponenten der Milegate-Plattform einsetzen.

Die VDSL2-Übertragung ermöglicht es Netzbetreibern, Triple-Play-Dienste wie Breitband-Internet, VoIP, Video-on-Demand und Fernsehen über das Internet (IPTV) anzubieten. Milegate 2011 verfügt etwa über Multicast-Funktionen. Mit seinem kompakten Gehäuse ist Milegate 2011 für die hausinterne Installation ausgelegt und benötigt keine zusätzliche Belüftung. Zudem lässt sich das Gerät direkt aus der Stromversorgung des Hausnetzes speisen.

Optional ist für Milegate 2011, das ab März 2010 erhältlich sein soll, ein integrierter Medienkonverter für analoges und digitales Kabelfernsehen erhältlich. Die Sprach- und Ethernet-Signale werden an die Telefonverkabelung übermittelt.

Kaskadierungsmöglichkeit

Milegate 2011 verfügt über zwei SFP-basierende Gigabit-Uplinks zur Anbindung an das Glasfasernetz. Zwei weitere elektrische 100/1000BaseT-Anschlüsse können zur Kaskadierung zusätzlicher Milegate-2011-Systeme verwendet werden, um jeweils weitere acht Teilnehmer über eine Glasfaser anzuschließen. Einen maximalen Schutz vor Ausfällen erzielen Netzbetreiber, wenn sie die Plattform in einer Ringstruktur betreiben.

(ID:2043173)