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Remote-Zugriff mit Zero Trust aus der Cloud Lancom Trusted Access Client für macOS verfügbar

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Lancom Systems erweitert seine Secure-Access-Lösung um Unterstützung für macOS. Der Trusted Access Client soll hybride Arbeit absichern – und könnte damit VPNs langfristig überflüssig machen.

Der Trusted Access Client von Lancom unterstützt jetzt macOS. Die Lösung erlaube Zero-Trust-Zugriff auf Firmennetzwerke – cloudverwaltet und DSGVO-konform.(Bild:  Lancom)
Der Trusted Access Client von Lancom unterstützt jetzt macOS. Die Lösung erlaube Zero-Trust-Zugriff auf Firmennetzwerke – cloudverwaltet und DSGVO-konform.
(Bild: Lancom)

Mit dem Trusted Access Client für macOS ergänzt der Netzwerkinfrastruktur-Anbieter Lancom Systems seine Secure-Access-Lösung um Unterstützung für Apple-Endgeräte. Der Client ist laut Hersteller für macOS-Versionen ab Big Sur (11) bis hin zur aktuellen Version Sequoia (15) verfügbar. Unternehmen sollen damit mobilen Mitarbeitern auch unter macOS eine zentral verwaltete, sichere Netzwerkverbindung bereitstellen können – cloudbasiert und konform mit Zero-Trust-Prinzipien.

Zero Trust statt VPN-Tunnel

Der Trusted Access Client kann laut Lancom sowohl als klassischer VPN-Client fungieren als auch im Sinne einer Zero-Trust-Architektur betrieben werden. Während traditionelle VPN-Lösungen den Zugang zu ganzen Netzsegmenten gewähren, beschränkt Lancoms Ansatz den Zugriff auf einzelne Anwendungen oder Dienste, je nach Benutzerrolle. Zugriffsrechte werden granular vergeben und zentral über die Lancom Management Cloud (LMC) gesteuert.

Diese Trennung soll potenzielle Angriffsflächen verringern und laterale Bewegungen im Netzwerk unterbinden. „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“, heißt es im Kontext der Zugriffskontrolle – ein zentrales Zero-Trust-Paradigma.

Zentrale Verwaltung per Cloud

Die Verwaltung des Clients, inklusive Konfiguration, Roll-out und Monitoring, erfolgt über die LMC. Bestehende Benutzerverzeichnisse wie Microsoft Entra ID (ehemals Azure AD) lassen sich laut Lancom nahtlos integrieren.

Für kleinere Netzwerke steht eine interne Benutzerverwaltung bereit. Neue Geräte und Nutzer können remote hinzugefügt oder entfernt werden – ein Punkt, der insbesondere für verteilte oder hybride Arbeitsumgebungen relevant ist.

Sicherheitsfunktionen auf Endpoint-Ebene

Vor dem Zugriff prüfe der Client die Betriebssystemversion des Endgeräts. Zusätzlich soll eine Zwei- oder Multi-Faktor-Authentifizierung verlangt werden können – etwa über Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Authenticator-App. Die Sichtbarkeit von Anwendungen im Netz sei eingeschränkt, sodass potenzielle Angreifer keine unnötigen Angriffspunkte erkennen sollen.

Digitale Souveränität als Verkaufsargument

Wie viele europäische Anbieter positioniert sich auch Lancom stark über das Thema Datenschutz. Der Client sowie die LMC werden vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet. Nutzdaten fließen direkt zwischen Client und Gateway – die Cloud übernimmt lediglich Authentifizierungsdienste. Lancom betont, damit eine DSGVO-konforme Lösung zu bieten, die der europäischen Rechtslage entspricht.

Lizenzmodell und technische Voraussetzungen

Der LTA-Client ist in verschiedenen Lizenzpaketen (1, 3 oder 5 Jahre) erhältlich, beginnend bei einer Nutzerzahl von einem bis zu 1.000. Die nötige Infrastruktur setzt mindestens die Firmware-Version LCOS 10.80 auf Lancom-Routern oder LCOS FX 10.13 auf den R&S Unified Firewalls voraus.

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