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25 GB Cloudspeicher der Telekom im professionellen Einsatz

Kostenlos Daten speichern und Cloud als Netzlaufwerk verbinden

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Telekomspeicher als Netzlaufwerk verbinden

Damit Sie auf den Speicherplatz in der Cloud mit dem Windows-Explorer zugreifen können, müssen Sie aber nicht unbedingt die Software der Telekom installieren. Als einer der wenigen Cloudanbieter, die Webdav unterstützen, lässt sich der Cloudspeicher in Windows und auf Macs auch als Netzlaufwerk verbinden und so in Sicherungsskripte einbinden. Der Verbindungsaufbau findet dazu mit WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) statt.

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Der Verbindungsaufbau auf den Clients mit Windows 7/8 ist denkbar einfach. Sie verbinden ein neues Netzlaufwerk und geben als Adresse https://webdav.mediencenter.t-online.de an. Nach der Verbindung und Authentifizierung sehen Sie alle Dateien im Cloud-Speicher im Windows-Explorer. Der Umgang entspricht dem Zugriff auf herkömmliche Dateifreigaben. Das heißt, Sie können Daten vom Cloud-Speicher sehr schnell kopieren. Neben der grafischen Oberfläche können Sie die Verbindung auch mit net use herstellen lassen, zum Beispiel über Anmeldeskripts. Die Syntax dazu ist:

net use <Buchstabe> " https://webdav.mediencenter.t-online.de " /User:<Benutzername> <Kennwort>

Der Verbindungsaufbau über WebDAV erfolgt durch den Dienst WebClient Service. Dieser ist standardmäßig in Windows XP, Windows Vista sowie Windows 7/8 enthalten und gestartet, aber in Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2/2012 nicht installiert. Aus diesem Grund können Sie auf Servern standardmäßig nicht mit WebDAV arbeiten. Sie haben aber die Möglichkeit, über den Server-Manager das Feature Desktopdarstellung zu installieren. Dieses enthält auch den WebClient Service. Nach der Installation können Sie auch in Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2/2012 mit Netzlaufwerken und der Telekom-Cloud arbeiten (Abbildung 4).

Webdav-Zugriff beschleunigen

Sollte auch nach der Installation des Features der Verbindungsaufbau nicht funktionieren, starten Sie den Systemdienst WebClient neu. Der Verbindungsaufbau mit WebDAV ist in vielen Umgebungen sehr langsam. Meist lässt sich das Problem beheben, indem Sie die Option Automatische Suche der Einstellungen im Internet Explorer deaktivieren. Ab Internet Explorer 10 heißt die Option Einstellungen automatisch erkennen. Sie finden diese Einstellung in den Internetoptionen auf der Registerkarte Verbindungen über die Schaltfläche LAN-Einstellungen (Abbildung 5).

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