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Access Points und Switches für Wi-Fi-7-Umgebungen Juniper rüstet seine KI-native Netzwerkplattform für Wi-Fi 7 auf

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Juniper Networks erweitert seine KI-native Netzwerkplattform, u.a. sollen neue Access Points und Switches dazu beitragen, dass Unternehmen die Vorteile von Wi-Fi 7 – höherer Durchsatz, geringere Latenz, größere Reichweite und eine gesteigerte Zuverlässigkeit – voll ausschöpfen können.

Juniper Networks möchte seinen Kunden eine optimale Nutzung des Wi-Fi-7-Potenzials ermöglichen.(Bild:  © RareStock – stock.adobe.com)
Juniper Networks möchte seinen Kunden eine optimale Nutzung des Wi-Fi-7-Potenzials ermöglichen.
(Bild: © RareStock – stock.adobe.com)

Neue Juniper-Mist-Wi-Fi-7-Access-Points (APs) und Campus-EX-Switches sollen in Kombination mit der Mist-AI-Plattform und den cloudnativen Netzwerk- und Sicherheitsservices von Juniper eine optimale Nutzung des Wi-Fi-7-Potenzials ermöglichen. Wi-Fi 7 erfordere nicht nur Access Points und Switches auf dem neuesten Stand der Technik, sondern auch eine robuste AIOps-Umgebung und einen sicheren Zugang. Nur so sei Juniper zufolge eine einfache Migration auf den neuen Wireless-Standard gewährleistet.

Die Access Points der AP47-Serie handle es sich um mit vier Funkmodulen ausgestattete Tri-Band-APs für den Dual-5-GHz- oder Dual-6-GHz-Betrieb sowie für dediziertes Scan-Radio. Ein KI-gesteuertes, speziell für Wi-Fi 7 entwickeltes Radio Resource Management (RRM) nutzt Reinforcement Learning, um die Kapazität in Wi-Fi 7 zu optimieren. Hierfür würden die Einstellungen für Kanal, Leistung und Multi-Link-Betrieb automatisiert. Ein AP47 könne als konvergentes Wi-Fi-, IT-, OT- und IoT-Gateway mit der Integration von dualen BLE-Funkgeräten und Ultra Wideband (UWB) fungieren, um neue Anwendungen zu ermöglichen. Der AP47 basiere auf einer Microservices-Cloud-Architektur und sei in drei Varianten erhältlich: mit integrierten omnidirektionalen Antennen, mit integrierten direktionalen Antennen und mit Anschlüssen für externe Antennen. Zudem seien jeweils zwei 10-GBit/s-Ethernet-Ports verfügbar.

Die neuen Switches der EX-Serie – EX4400-48MXP und EX4400-48XP – seien Juniper zufolge die einzige KI- und cloudnative Switching-Lösung, die eine Leistung von bis zu 3600 Watt unterstützt. Dies, so der Hersteller, ermögliche die flächendeckende Bereitstellung von IoT-Geräten mit höherer Performance und die Migration zu leistungsstarken Wi-Fi-7-Access-Points. Die Geräte könnten über die Juniper Mist Cloud verwaltet werden und seien auch nachhaltig, da die Stromversorgung direkt über den Switch und nicht über die Stromversorgungsinfrastruktur eines Gebäudes erfolgen könne. Dies reduziere Ineffizienzen und ermögliche eine Automatisierung des PoE-Status, um etwa Systeme zu deaktivieren, wenn Etagen oder Bereiche nicht belegt sind.

Die Switch-Familie der EX-Serie sei auch erweitert worden, um neue Anwendungsfälle mit einer Reihe von temperatur- und umgebungsbeständigen Modellen zu unterstützen. So könne die gehärtete Switch-Serie EX4100-H starken Vibrationen und Stößen sowie außergewöhnlichen Temperaturen standhalten.

Darüber hinaus würden Juniper Mist Wired Assurance, Wireless Assurance und Marvis Virtual Network Assistant (VNA) wichtige Funktionen für den Betrieb bereitstellen, z.B. anpassbare Service-Levels, dynamischen PCAP-Support, digitales Twinning und eine dialogorientierte Benutzeroberfläche. Juniper Mist Access Assurance verbessere Wi-Fi-7-Netzwerke zudem durch robuste Sicherheitsmaßnahmen, die den Netzwerkzugriff kontrollieren und überwachen und sicherstellen, dass sich nur autorisierte und konforme Geräte mit dem Netzwerk verbinden. Da Wi-Fi 7 höhere Geschwindigkeiten und mehr angeschlossene Geräte unterstützt, sei eine effektive Kontrolle des Netzwerkzugriffs von entscheidender Bedeutung für den Schutz vertraulicher Daten und Ressourcen.

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