Ein zuverlässiges, sicheres und resilientes Netzwerk spielt eine zentrale Rolle, wenn es um Digitalisierung, Cloud oder Automatisierung geht. Opengear, Anbieter von Out-of-Band-Management-Tools zum Schutz kritischer Infrastrukturen, beleuchtet, welche Themen 2021 das Netzwerk-Management beherrschen werden.
Opengear nennt die hervorstechenden Trends, die im Netzwerk-Management 2021 von Bedeutung sind.
(Bild: stux auf Pixabay)
Das Jahr 2020 hat Unternehmen, die angesichts der Corona-Pandemie verstärkt auf Cloud-Dienste und Homeoffice gesetzt haben, deutlich die Abhängigkeit von störungsfreien und zuverlässigen Netzwerkverbindungen vor Augen geführt. Gleichzeitig nahmen Anwendungen wie IoT oder Prozessautomatisierung zu und mit ihnen die verarbeiteten Datenmengen. Ein stabiles und zuverlässiges Netzwerk ist somit ein Muss und Grundvoraussetzung. Folgende Themen werden die Netzwerkresilienz 2021 noch stärker in den Fokus rücken.
Über Opengear
Opengear, ein Unternehmen von Digi International, bietet Zugriff und Automatisierung für kritische IT-Infrastrukturen, selbst wenn das Netzwerk ausfällt. Durch die Bereitstellung, Orchestrierung und Remote-Verwaltung von Netzwerkgeräten mithilfe von Software und Appliances können technische Mitarbeiter ihre Rechenzentren und Remote-Netzwerkstandorte verwalten. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New Jersey (USA) und Forschungs- und Entwicklungszentren im Silicon Valley (USA) und in Brisbane (Australien). Opengear wurde im Dezember 2019 von Digi International übernommen.
IoT wird zu IoE
Beim „Internet of Everything“ wird die Vernetzung von Personen, Prozessen, Daten und Dingen vorangetrieben und zu einer intelligenten Einheit verknüpft. Alles ist über das Internet miteinander verbunden, damit die Bereitstellung der Daten in Echtzeit erfolgt. 2021 wird der Einsatz von intelligenten Sensoren, KI-gesteuerten Kameras, immersiven AV-Medien (Medien, die die auditiven und visuellen Sinne des Menschen durch Ton und Bild bedienen) oder selbststeuernden Maschinen rasant zunehmen. Das Ergebnis sind Netzwerke mit kleinsten Verästelungen.
5G kommt
Die Einführung von 5G wird dank der hohen Datenraten und niedrigen Latenzzeiten, die für Bereiche wie autonomes Fahren grundlegende Voraussetzung sind, 2021 an Fahrt aufnehmen. Viele der Anwendungen und Dienste werden am Netzwerkrand (Edge) betrieben, in der Folge nimmt Edge Computing zu. Gerade größere Unternehmen werden private LTE- und 5G-Netze aufbauen, um im Rahmen von Campus-Netzen ihre eigenen spezifischen Anwendungen an ihren eigenen Standorten zu unterstützen.
Die Cloud wird größer und verteilter
Die explosionsartige Zunahme von IoT-Geräten und Mikroservices wird die Einführung schnell einsetzbarer, kleinerer Rechenzentren vorantreiben, um die verteilte Cloud-Nutzung zu unterstützen. Bei der Distributed Cloud werden öffentliche Cloud-Services auf verschiedene physische Standorte verteilt, wodurch die Anforderungen an die Infrastruktur und Skalierbarkeit der Cloud-Anbieter wie auch der Unternehmen, die diese Dienste nutzen, steigen.
Das Zeitalter der Hyperautomatisierung hat begonnen
Hinter Hyperautomatisierung steht die Idee, dass alles, was automatisiert werden kann, auch automatisiert wird. Dies hilft, Aufgaben und Prozesse schneller, effizienter und mit weniger Fehlern zu erledigen. Wenn Netzwerke immer stärker an den Rand wandern, brauchen sie intelligentere Tools für die Verwaltung. Der Wechsel von einem Command-Line-Interface zur NetOps-Automatisierung wird für „Anywhere Operations“ deshalb entscheidend sein. 2021 werden KI-gestützte Tools für Selbstverwaltungs- und Self-Healing-Systeme, Remote-Überwachung und -Bereitstellung sowie Bedrohungserkennung und Wiederherstellung zu einer Notwendigkeit.
Neues Paradigma für remote Zugriffe
Auch 2021 wird es weiterhin Pandemie-bedingte Einschränkungen geben, so dass Techniker nicht vor Ort in einem Rechenzentrum oder Remote-Standort sein können. Gleichzeitig nehmen Cloud-Migrationen und Edge-Implementierungen zu. Dies erfordert neue Tools für sichere Remote-Implementierungen wie Zero-Touch-Provisioning (ZTP) und TPM-Chips (TPM = Trusted Platform Module) zum Schutz vor Hardwaremanipulationen. Ebenso notwendig sind Tools zum Erstellen von Standard-Settings, etwa wenn ein Software-Stack, auf dem virtualisierte Netzwerkfunktionen laufen, aufgrund eines Fehlers aktualisiert werden muss.
SD-WAN-Markt wird wachsen
Mehr und mehr Unternehmen setzen mittlerweile auf Software-definierte Wide Area Networks, um Niederlassungen günstig an ein Unternehmensrechenzentrum anzubinden, einen zuverlässigen Zugriff auf Cloud-Dienste herzustellen und ihren Traffic geschickt über verschiedene Netzwerktechnologien zu verteilen. Die Netzwerksicherheit muss entsprechend angepasst werden. Hierfür wird 2021 SASE (Secure Access Service Edge) eine große Rolle spielen: Die Cloud-basierte Architektur bündelt WAN-Services und Security-as-a-Service-Funktionen und stellt sie als einen gemeinsamen Service bereit. Damit steht ein einfaches Sicherheits- und Netzwerk-Tool zur Verfügung, das unabhängig davon ist, wo sich Mitarbeiter und Ressourcen befinden. Security-Policies lassen sich zentral definieren, wirken aber lokal am Netzwerkrand.
Blockchain auf dem Vormarsch
Die Corona-Krise beschleunigt den technologischen Wandel in vielen Bereichen, einschließlich des Einsatzes der Blockchain-Technologie. Insbesondere Projekte mit einem realistischen Ansatz und einem hohen geschäftlichen Nutzen werden unabhängig von der Branche vorangetrieben. Die Einführung von Kryptowährungen durch große Unternehmen wie PayPal trägt ebenfalls dazu bei.
Stand: 08.12.2025
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Dirk Schuma.
(Bild: Opengear)
Dirk Schuma, Sales Manager Europe bei Opengear, fasst zusammen: „Der Austausch massiver Datenmengen, die Verarbeitung von Daten in Echtzeit und geografisch verteilte Endpunkte stellen besonders hohe Anforderungen an das Netzwerk. […] Ein smartes Out-of-Band-Management (OOB) stellt Stabilität und Ausfallsicherheit sicher. OOB erlaubt Administratoren, kritische IT-Komponenten remote und unterbrechungsfrei zu verwalten. Fällt das primäre Netzwerk aus, steht über Mobilfunk eine Failover-Lösung bereit. Der sichere Zugriff auf die Protokolldateien hilft zudem, die Hauptursachen eines Ausfalls zu identifizieren und Recovery-Maßnahmen zeitnah einzuleiten. In den allermeisten Fällen erübrigt sich dadurch der Vor-Ort-Besuch eines Service-Technikers.“