Umbau im WAN – aus Alt wird Neu In fünf Schritten vom Telefonnetz zum VoIP-fähigen NGN
Die Migration der Sprachdienste zählt für alle Netzbetreiber zu den Kernthemen. Doch wird das leitungsvermittelte Telefonnetz nicht von heute auf morgen durch das paketorientierte Next Generation Network ersetzt. Meist beginnt der Prozess im Kernnetz, wobei eine IP-basierte Multi-Service-Zugangsplattform die Migration deutlich vereinfacht.
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Vor zehn Jahren war Sprache der einzige Telefondienst, der Privatkunden offen stand. Mit einer analogen Drahtleitung oder einem ISDN-Basisanschluss beschränkte sich der Zugang zum Telefonnetz auf ein oder zwei Schmalband-Sprachkanäle.
Durch das Internet stieg der Bedarf an Datenübertragung schnell an. Zunächst standen jedoch auch hierfür nur Schmalband-Sprachkanäle zur Verfügung.
Diese Lösung hatte zwei Nachteile: Zum einen war die Bandbreite für die Datenübertragung begrenzt und zum anderen konnte das Internet – zumindest mit einem analogen Zugang – lediglich alternativ zur Telefonie genutzt werden. Durch die Bereitstellung von DSL wurden diese beiden Probleme durch eine höhere Bandbreite und die Möglichkeit der gleichzeitigen Nutzung von Telefon und Internet gelöst.
Allerdings bedeuteten Internet-Dienste für die Service Provider, dass parallel zu dem auf dem Zeitmultiplexverfahren (TDM) basierenden Telefonnetz ein Datennetz aufgebaut werden musste, in dem Datenpakete übertragen werden. Die zunehmende Bandbreite von Breitbandzugangsleitungen ermöglichte neue Dienste wie beispielsweise Internet-Telefonie (VoIP).
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