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Desktop-Virtualisierung aus einem Guss

Im Vergleich: VMware View und Citrix XenDesktop

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Die Installation des Provisioning Servers (Version 5.0 Service Pack 2) lief im Test problemlos ab. Hier muss der verwendete Server lediglich Mitglied der Domäne sein und das System benötigt zum Betrieb mindestens die Express Edition von Microsoft SQL Server 2005 als Datenbank. Nachdem diese Voraussetzungen erfüllt waren, riefen wir die Setup-Routine des Tools auf und führten gleich die Erstkonfiguration mit Hilfe des dafür vorgesehenen Wizards durch.

Hier wird unter anderem abgefragt, wo die DHCP-, TFTP- und PXE-Server zum Starten der Desktops, die Datenbank und der Lizenzserver laufen. Im nächsten Schritt installierten wir dann den Xen-Desktop-Setup-Wizard, der sich anders als in der Dokumentation beschrieben, nicht auf dem Installationsmedium des Provisioning Servers, sondern auf dem des Delivery Controllers befindet.

Nachdem diese Aufgabe erledigt war, riefen wir die Provisioning-Server-Konsole auf und legten mit ihrer Hilfe (unter Stores/Create Store) eine neue virtuelle Disk (V-Disk) an. Diese soll später die auf den virtuellen Desktops verwendete Software enthalten. Anschließend teilten wir unserem DHCP-Server (der auf dem Domänencontroller lief) noch mit, dass der Provisioning Server als Startserver im Netz arbeiten sollte und definierten an gleicher Stelle den Namen der Boot-Datei.

Damit war die serverseitige Installation und Konfiguration abgeschlossen und wir setzen auf unserem ESX-System ein Template auf, das für die virtuellen Desktops zum Einsatz kommen sollte. Dieses umfasste lediglich die Informationen zur Hardwareausstattung der Virtual Machine, als Festplatte erhielt es nur eine Placebo-Datei von einem MByte Größe.

Dazu kam – ebenfalls auf dem ESX-Server – ein Windows XP Professional-System mit Service Pack 3, das als softwareseitige Vorlage für die Virtual Desktops diente. Auf diesem installierten wir neben den VMware Tools auch den Virtual Desktop Agent von Citrix. Anschließend passten wir das System so an, dass es für den Einsatz beim Anwender gerüstet war, stellten das BIOS der virtuellen Maschine so ein, dass das Starten vom Netz an erster Stelle stand und notierten uns bei dieser Gelegenheit gleich die MAC-Adresse des Desktop-Systems.

weiter mit: Anlegen eines Master Virtual Disk Images

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