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Avaya und CMS sorgen für neue Nervenbahnen im Augsburger Datacenter

Im Fujitsu-RZ beschleunigt ein Vena-Netz den Datenverkehr

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Das Konzept

In enger Zusammenarbeit mit dem Implementierungspartner CMS IT-Consulting entwickelte Fujitsu ein virtuelles Routing-Konzept, welches den Anforderungen eines Carrier-Netzes entspricht, ohne die Flexibilität und Dynamik zu verlieren. Diese innovative Netzwerkarchitektur trennt Unternehmensanwendungen, Labornetz und Rechenzentrum und sorgt somit für eine schnelle und sichere Datenkommunikation.

Die Virtual Service Platform 9000 von Avaya
Die Virtual Service Platform 9000 von Avaya
(Bild: Avaya)

„Der Datenverkehr aus Produktion, Entwicklungszentrum und Office-Umfeld wird über jeweils eigene Netzwerkkerne gesteuert“, erläutern die CMS-Projektverantwortlichen Thomas Gruber und Christian Heintze. So ist gewährleistet, dass nicht nur im jeweiligen lokalen Netz (LAN), sondern auch Richtung Weitverkehrsnetz (WAN) stets die benötigten Bandbreiten zur Verfügung stehen.

Dies sei für einen zentralen RZ-Standort und die Zusammenschaltung aller Geschäftsprozesse im Raum Zentraleuropa und Italien von fundamentaler Bedeutung. Darüber hinaus erleichtern die standardisierten Virtualisierungstechniken erforderliche Anpassungen der Konfiguration.

Flexibilität bei der Arbeit

„Benötigten wir früher bei Änderungen im Netzwerk oftmals einen Vorlauf von bis zu sechs Wochen, setzen wir vergleichbare Aufgaben heute innerhalb weniger Tage um“, berichtet Netzwerk-Manager Knoll. Zudem könne Fujitsu sämtliche Änderungen in Eigenregie durchführen. In der Vergangenheit war dafür meist die Einbindung des zuständigen Service-Provider notwendig.

Die Herausforderungen

Die Netzwerkkonsolidierung war für den Augsburger Fujitsu-Standort eine enorme Herausforderung. Immerhin wurden die bestehenden IT-Infrastrukturen und sämtliche Dienste und Applikationen aus den Rechenzentren in Paderborn, München und Fürth im neuen Hochverfügbarkeits-Rechenzentrum zusammengeführt. Darüber hinaus sollte die Umstellung im laufenden Betrieb geschehen.

„Unser Ziel war eine völlig unterbrechungsfreie Umstellung“, so Knoll. Dass dies gelang, ist seiner Ansicht nach vor allem dem nahtlosen Zusammenspiel aller Projektbeteiligten zu verdanken. So konnten etwa durch ausgefeilte Backup-Konzepte Umschaltzeiten und Auswirkungen auf den Produktivbetrieb auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Andreas Herden trägt die Berufsbezeichnung Head of Networking EMEA bei Avaya.
Andreas Herden trägt die Berufsbezeichnung Head of Networking EMEA bei Avaya.
(Bild: Avaya)

Der Autor:

Andreas Herder ist Head of Networking EMEA bei Avaya.

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