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Avaya und CMS sorgen für neue Nervenbahnen im Augsburger Datacenter

Im Fujitsu-RZ beschleunigt ein Vena-Netz den Datenverkehr

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Kurze Umstellungsphasen

Das senkt Kosten und ermöglicht eine bedarfsorientierte Fertigung. So dauert in Augsburg beispielsweise die Umstellung einer Produktionslinie gerade einmal 30 bis 45 Minuten. Damit kann Fujitsu auf individuelle Kundenanfragen, Bedarfsveränderungen wie individuelle Systemkonfigurationen oder Designwünsche und Bestellungen unmittelbar reagieren.

„Benötigten wir früher bei Änderungen im Netzwerk oftmals einen Vorlauf von bis zu sechs Wochen, setzen wir vergleichbare Aufgaben heute innerhalb weniger Tage um“, sagt Albert Knoll, Network Operations Manager, Fujitsu Technology Solutions GmbH.
„Benötigten wir früher bei Änderungen im Netzwerk oftmals einen Vorlauf von bis zu sechs Wochen, setzen wir vergleichbare Aufgaben heute innerhalb weniger Tage um“, sagt Albert Knoll, Network Operations Manager, Fujitsu Technology Solutions GmbH.
(Bild: CMS)

„Übertragungsmängel und Ausfälle können wir uns dabei auf keinen Fall leisten“, so Knoll. Ein weiterer Grund für die Entscheidung zu Gunsten der Avaya-Netzwerklösung mit Umschaltzeiten von weniger als 20 Millisekunden beim Ausfall eines Kernnetzknotens.

„Tatsächlich waren wir im Jahr 2011 bundesweit das erste Unternehmen, das das VSP-9000-System in den aktiven Betrieb implementiert hat“, blickt Knoll zurück.

Kein Kopfzerbrechen

Allzu viel Kopfzerbrechen hat das den Verantwortlichen allerdings nicht bereitet. Avaya war ein langjähriger Partner. Zudem hätten die Vorteile der neuen Technik mögliche Risiken bei Weitem überwogen: Ein VSP 9000- Kernnetzknoten basiere auf langjährig bewährten Hochverfügbarkeitstechnologien und gelte somit als enorm belastbar, so Knoll.

Gleichzeitig erschließe die Virtualisierungsplattform dem IT-Hersteller bei der Netzwerkkonfiguration ein bisher ungekanntes Maß an Flexibilität. „Unser Netzwerk muss zu 99,99 Prozent verlässlich sein, gleichzeitig aber auch flexibel genug sein, um schnell auf neue Rechenzentrums- und Produktionsanforderungen reagieren zu können“, ergänzt Herr Knoll.

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