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Flexible Produktion
Mittelfristig will der Computerhersteller beim Betrieb seiner Rechenzentren so circa 20 bis 30 Prozent Betriebskosten einsparen. Neben finanziellen Aspekten soll die Konsolidierung aber auch zu Qualitätsverbesserungen und größtmöglicher Verlässlichkeit bei der Datenübertragung beitragen. Schließlich steigen die Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Energie-Effizienz der Datenkommunikation permanent.
Auch bei Fujitsu heißt das Zauberwort deshalb Virtualisierung. Senior Director IT Robert Mayer sagt: „Wir arbeiten daran, in unseren Rechenzentren einen Virtualisierungsgrad von 80 Prozent zu erreichen.“
Ein Bestnadteil der neuen Infrastruktur ist „Avaya Vena Fabric Connect“ mit verschiedenen Systemen der „Virtual Services Platform“ (VSP). Im Netzwerk-Kern sorgt ein „VSP 9000“-Cluster für Ausfallsicherheit und Stabilität. Mehrere „VSP 7000“-Switches und „ERS 5000“-Systeme gewährleisten im Datacenterumfeld die erforderliche Flexibilität und ausreichende Bandbreiten bei der Server-Aggregation.
10, 40 oder 100 Gigabit

Die Fabric-Architektur ermögliche im Vergleich zu Line-Extender-Systemen eine wesentlich effektivere Datenübertragung mit einer Skalierung weit über die Grenzen der 100-Gigabit-Ethernet-Technologie. „Angesichts der in vielen Unternehmen angestrebten Private-Cloud-Architekturen ist das ein enormer Vorteil“, so der Netzwerkexperte.
Bundesweite Premiere
Im Fujitsu-Rechenzentrum Augsburg werden aber nicht nur klassische Unternehmensanwendungen, sondern auch die gesamte Produktion und Logistik gesteuert. „Ähnlich wie die Automobilindustrie setzen auch wir durchgehend auf automatisierte Fertigung, flexible Prozesse und Arbeitszeitmodelle“, führt Network Operations Manager Knoll aus.
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