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Edge-KI-Technologie Ericsson und Supermicro bündeln 5G und KI für skalierbare Edge-Lösungen

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Ericsson und Supermicro kündigen eine strategische Zusammenarbeit an, die die Stärken in 5G-Konnektivität und KI-Hardware kombinieren will. Die Lösung adressiere komplexe Anforderungen an Latenz, Sicherheit und Netzwerkflexibilität – und soll den Rollout von KI am Netzwerkrand deutlich beschleunigen.

Ericsson und Supermicro wollen vorvalidierte Komplettpakete mit 5G-Konnektivität und modularen KI-Systemen für schnelle, sichere Edge-KI-Anwendungen liefern.(Bild:  Ericsson)
Ericsson und Supermicro wollen vorvalidierte Komplettpakete mit 5G-Konnektivität und modularen KI-Systemen für schnelle, sichere Edge-KI-Anwendungen liefern.
(Bild: Ericsson)

Die angekündigte Kooperation zwischen Ericsson und Supermicro fokussiert auf die Integration von Supermicros skalierbaren KI-Plattformen mit Ericssons Enterprise Wireless Solutions. Supermicro liefert modulare Edge-Systeme, die vom kompakten, lüfterlosen Embedded-Gerät bis zum 1U-Rackmount-Server reichen. Diese Hardware sei speziell auf den Betrieb in herausfordernden Umgebungen ausgelegt und unterstütze branchenüblichen Datendurchsatz, der mit kabelgebundenen Systemen vergleichbar sein soll.

Ericssons 5G-Komponenten umfassen drahtlose Adapter für Innen- und Außenbereiche in niedrigen und mittleren Frequenzbändern. Die Lösung soll flexible WAN-Konnektivität bieten – als primäre oder Backup-Verbindung. Die Netzwerkarchitektur unterstütze wichtige 5G-Funktionen wie Network Slicing, mit der unterschiedliche Dienste isoliert und priorisiert werden können, Cellular Intelligence zur dynamischen Netzoptimierung sowie Zero-Trust-Sicherheitsmechanismen für kontrollierten Zugriff auf sensible Daten und Systeme.

Diese Kombination ermögliche es, komplexe Edge-KI-Workloads mit niedriger Latenz und hoher Datensicherheit an Orten zu betreiben, die mit klassischen kabelgebundenen Lösungen wohl schwer zu versorgen sind. Durch die Vorvalidierung der Hardware- und Netzwerkkomponenten will das Bündnis Implementierungszeiten verkürzen und den Integrationsaufwand minimieren.

Zukunftssichere Edge-KI mit skalierbarer Infrastruktur?

Die modulare Bauweise von Supermicros Systemen erlaube Anpassungen an unterschiedliche Leistungsanforderungen und Umgebungsbedingungen. Die Systeme seien auf hohe Energieeffizienz ausgelegt und bieten verschiedene Kühloptionen, darunter freie Luft- und Flüssigkeitskühlung. Dank dieser Flexibilität sollen Unternehmen Edge-Infrastrukturen bedarfsgerecht dimensionieren und skalieren können.

Die drahtlose 5G-Anbindung von Ericsson unterstütze die nahtlose Integration in bestehende Unternehmensnetzwerke. Features wie SD-WAN-Integration und umfassende Sicherheitsprotokolle ergänzen das Portfolio und gewährleisten Verfügbarkeit sowie Schutz kritischer Edge-KI-Daten.

Das Zusammenspiel von Hard- und Softwarekomponenten aus einer Hand könnte die Hürden bei der Einführung komplexer KI-Anwendungen am Netzwerkrand reduzieren und so die betriebliche Agilität steigern.

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