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Unified Communications bestimmt, welche Telefonanlage ins Haus kommt

Eine IP-PBX-Anlage muss her – nur welche?

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UC-Investition und Investitionssicherheit

Nach Untersuchungen der Radicati Group hat der UC-Markt ein beachtliches Wachstumspotential. Auf der Herstellerseite wird sich der weltweite Markt von „Lizenzen und Hardware“ von 599 Millionen Dollar im Jahre 2006 auf 1.500 Millionen Dollar im Jahre 2010 entwickeln. Signifikanter fällt das Wachstum im Servicebereich aus: Von voraussichtlich 2.600 Millionen Dollar in diesem Jahr steigt der Umsatz bis 2010 auf 19.700 Millionen Dollar.

Doch warum die Aufregung? Schließlich beschäftigt das Thema Unified Communications die TK-Branche schon lange. Seit über 20 Jahren spricht man über Computer Telephony Integration (CTI).

Allerdings scheitern Projekte in diesem Umfeld oft an nicht bestehenden Standards und an technischen Hürden. Doch jetzt sorgen andere Architekturen und APIs, Systemintegrationsstandards wie XML und Web-Services im gesamten Anbieterbereich für mehr Fahrt.

Somit stellt sich besonders aus wirtschaftlicher Sicht nicht die Frage, mit welchen Telefonanlagenhersteller UC umgesetzt werden sollte, sondern viel mehr, wie die derzeitige Lizenzsituation in einem Unternehmen geregelt ist. So sollte klar sein, welche Investitionen in der Infrastruktur schon getätigt wurden und wie diese in eine Gesamt-UC-Strategie einfließen können.

Oft wird das operative Risiko, das UC mit sich bringt, in den Diskussionen über die integrierte Kommunikation vernachlässigt. Die Sprach- und Daten-Netze sowie deren Komponenten werden meist durch einen unternehmensexternen Servicepartner gehandhabt, mit dem vorher klar definierte Service Level Agreements (SLA) als vertragliche Grundlage abgestimmt wurden.

Groupware-Applikationen aber werden meist unternehmensintern, durch Operational Level Agreements (OLA) abgesichert. Hier trägt das Unternehmen das volle Risiko. Eine Durchmischung von externen Verträgen mit unternehmensintern gelieferten Servicebestandteilen kann unnötige operative, kalkulatorische und organisatorische Risiken verursachen.

Damit sind die wesentlichen Fragen, die sich ein Unternehmen, das seine TK-Infrastruktur erneuert, die Fragen stellen:

  • Wie wird Unified Communications bereits heute in die bestehende Infrastruktur eines Unternehmens integriert?
  • Wie werden Infrastrukturpläne im Konsens mit UC für die nächsten Jahre aufgestellt und
  • wie wird das Unternehmen auch vom Change-Management in Richtung UC migriert?

Zwei wesentliche Voraussetzungen, sollten erfüllt sein, damit der Erfolg in UC-Projekten gesichert ist:

  • organisatorische Veränderungen, die sich in Ihrer IT/TK-Organisation ergeben
  • mögliche Veränderungen der Arbeitsweise und perspektivische Chancen des Nutzers unter Berücksichtigung unternehmensweiter Richtlinien

Das schaffen nur wenige Unternehmen alleine. Somit gewinnen Servicepartner an Gewicht. Dazu kommt, dass die Integrations- und Migrationsprojekte nicht mit einer neuen TK-Anlage vorbei sind, sondern über einen längeren Zeitraum laufen.

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