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Die zehn Compliance-Gebote:
1. Ermittlung der geschäftskritischen Komponenten und Prozesse
Dabei werden die für die Aufrechterhaltung der Produktivität des Unternehmens notwendigen Bausteine, Funktionen und Prozesse identifiziert. Im Bereich der IT-Infrastruktur zählen dazu etwa Server, Speichersysteme, Netzwerkkomponenten oder betriebswirtschaftliche Anwendungen, aber auch die Internet-Verbindung. Festgestellt wird dabei, welches die schützenswerten und damit die geschäftskritischen Komponenten sind.
2. Risikoanalyse und -bewertung
Den nächsten Schritt bilden eine gezielte Risikoanalyse und -bewertung aller IT-Komponenten und deren Abhängigkeiten voneinander. Das Ergebnis der Risikoanalyse ist eine Abschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des potenziellen Schadens, wie er sich bei einem Ausfall über einen bestimmten Zeitraum ergibt.
3. Festlegen der Verfügbarkeit
Aus der Dokumentation der unternehmenskritischen IT-Komponenten, der Bewertung der drohenden Risiken und der Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt sich die Grundlage für die planerischen und betriebswirtschaftlichen Entscheidungen. Konkret: Für welchen Zeitraum ist eine Betriebsstörung akzeptabel – eine, zwei oder vier Stunden? Wie hoch ist der potenzielle Schaden?
4. Redundanz an einem Ort schaffen
Eine effektive Möglichkeit, Ausfallsicherheit zu schaffen, sind zunächst einmal redundant ausgelegte Server und Storage-Systeme. Ergänzt um eine unterbrechungsfreie Stromversorgung tragen sie dazu bei, die Verfügbarkeit von Applikationen des Kerngeschäfts zu erhöhen. Je nach Branchenzugehörigkeit, Unternehmensgröße und Datenvolumen werden die redundanten Infrastrukturen um weitere Sicherheits- und Compliance-Maßnahmen ergänzt.
5. Datensicherung und -wiederherstellung
Der Fähigkeit zur Sicherung und Wiederherstellung von Geschäftsdaten zu jeder Zeit kommt eine bedeutende Rolle zu. Hier geht es um die langfristige Absicherung gegen Datenverlust. Dabei lassen sich zwei Fälle unterscheiden: Der logische Datenverlust durch Löschung oder der physische durch Diebstahl. Eine wirksame Art der Risikovermeidung und -minderung besteht unter anderem darin, die regelmäßigen Backups an einem zweiten, sicheren Ort außerhalb des eigenen Unternehmens aufzubewahren. Notwendig ist daher ein Backup-Konzept. In einem aktuellen Whitepaper analysiert NTT Europe Online unterschiedliche Sicherungsverfahren und zeigt die Einsatzmöglichkeiten für verschiedene Anforderungen.
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