Vielen Unternehmen fällt es schwer, ihr Business optimal durch ein leistungsstarkes und flexibles Netzwerk zu unterstützen, weil die hohe Komplexität der Infrastruktur sie daran hindert und die Anforderungen stetig steigen. NTT zeigt, wie man den größten Herausforderungen begegnet.
Jörg Jakobi von NTT: „Zukunftsthemen wie Remote-Work, Multi-Cloud, Edge Computing und IoT hängen von einem stabilen, leistungsstarken und sicheren Netzwerk ab.“
(Bild: NTT)
In der digitalen, globalen und schnelllebigen Welt sind Netzwerke zu einem wichtigen Enabler effizienter Geschäftsprozesse und zukunftsträchtiger Geschäftsmodelle geworden. Das zunehmende Maß an Remote-Work, Cloud-Services und IoT-Anwendungen führt jedoch dazu, dass sich viele Unternehmen mit der Verwaltung schwertun und geschäftliche Anforderungen nicht immer erfüllen können. NTT nennt die größten Herausforderungen, die sich daraus ergeben.
1. Fehlende Agilität bremst das Business aus
Die Anforderungen an Netzwerke ändern sich regelmäßig, weil Unternehmen im Rahmen von Transformationsprozessen neue Anwendungen und Cloud-Services einführen und operative Abläufe optimieren. In konventionellen Infrastrukturen erfordern die notwendigen Anpassungen viele manuelle, zeitraubende Tätigkeiten. Kein Wunder, dass 70 Prozent der Führungskräfte ihr Netzwerk dem aktuellen NTT Global Network Report zufolge als Wachstumsbremse betrachten. Die Verantwortlichen müssen meist mehrere Netzwerkgeräte einzeln konfigurieren, um beispielsweise den Traffic bestimmter Anwendungen zu priorisieren. Schneller und flexibler setzen sie Änderungen in software-definierten Umgebungen um. In diesen lassen sich die Anforderungen einer Anwendung zentral festlegen – smarte Software ermittelt dann den optimalen Pfad für Datenpakete, reserviert Bandbreiten und rollt Konfigurationsänderungen aus.
2. Veraltete Geräte gefährden Sicherheit und Compliance
Die steigenden Investitionen in die Cloud haben in vielen Unternehmen zu einer langsameren Erneuerung der On-Premises-Infrastruktur geführt. Dadurch befinden sich in vielen Netzwerken veraltete oder überflüssige Netzwerkgeräte, was mit Sicherheits- und Compliance-Risiken einhergeht, weil diese Geräte häufig nicht mehr regelmäßig gepatcht werden und Schwachstellen aufweisen. Zudem lassen sich alte Geräte oft nicht software-definiert verwalten, sodass es schwerfallen kann, sie in moderne Netzwerk- und Security-Architekturen einzubinden und aktuelle Richtlinien durchzusetzen.
3. Inkonsistente Benutzererfahrungen sorgen für Frust
Mitarbeiter haben heute hohe Erwartungen an die Verfügbarkeit und Performance von Anwendungen und Cloud-Services. Das liegt u.a. an den guten Erfahrungen, die sie im Privatleben mit Netflix, Google und Co. gemacht haben, aber auch am oft fordernden Arbeitsalltag. Lange Antwortzeiten oder Verbindungsabbrüche beeinträchtigen nicht nur ihre Produktivität, sondern sorgen schnell für Frust und senken die Motivation. Unternehmen sollten daher darauf achten, dass sie Mitarbeitern im Büro und Homeoffice konsistente Benutzererfahrungen bieten. Gerade bei der Nutzung von Cloud-Services kann es sinnvoll sein, Remote-Mitarbeitern via SD-WAN direkte Zugriffe zu ermöglichen und Daten nicht erst über zentrale Infrastrukturen zu leiten.
4. Edge- und IoT-Workloads erhöhen den Modernisierungsdruck
Durch Remote-Mitarbeiter sowie neue Edge- und IoT-Anwendungen steigen nicht nur die Datenlasten und Bandbreitenanforderungen im Netzwerk. Vielmehr werden immer häufiger moderne Drahtlostechnologien wie Wi-Fi 6 oder Private 5G benötigt, um mobile Geräte anzubinden oder solche, zu denen sich keine Kabel verlegen lassen. Zudem haben viele Edge- und IoT-Workloads hohe Anforderungen an die Antwortzeiten, weil sie von Datenauswertungen und Reaktionen in Echtzeit abhängen. Um den vollen Nutzen aus diesen Anwendungen zu ziehen, müssen Unternehmen ihnen Verbindungen mit garantierten Bandbreiten und Latenzen zuweisen können.
5. Performance-Engpässe und WAN-Kosten machen Cloud-Vorteile zunichte
Verlagern Unternehmen ihre Anwendungen in die Cloud oder führen neue SaaS-Lösungen ein, versprechen sie sich davon Kostenvorteile oder effizientere Abläufe. Häufig übersehen sie, wie sich die Datenflüsse und damit die Anforderungen an das Netzwerk verändern. Langsame Verbindungen verhindern beispielsweise das dynamische Verschieben von Anwendungen zwischen lokalen Systemen und der Cloud oder bremsen SaaS-Dienste aus, sodass Mitarbeiter diese nicht komfortabel nutzen können. Darüber hinaus führen Cloud und SaaS schnell zu hohen WAN-Kosten, wenn das Netzwerk nicht die notwendige Flexibilität bietet, um Daten über das Internet statt MPLS-Leitungen zu übertragen.
6. Skills und Prozesse passen nicht mehr zu den eingesetzten Lösungen
In modernen Netzwerken lösen smarte Management-Tools manuelle Tätigkeiten und Skripte ab. Zudem werden neue Governance-Prozesse für agile Anpassungen an der Infrastruktur gebraucht. Begleiten Unternehmen ihre Modernisierungen nicht durch Schulungen und Workshops, entstehen Skill-Gaps und es drohen Netzwerkstörungen. Die Auslagerung des Netzwerkbetriebs an einen Dienstleister im Rahmen eines Managed Service kann helfen, eine hohe Verfügbarkeit sicherzustellen und Mitarbeiter zu entlasten. Bislang war dies vor allem im WAN-Bereich verbreitet, inzwischen lagern aber immer mehr Unternehmen auch die LAN-Verwaltung aus.
„Zukunftsthemen wie Remote-Work, Multi-Cloud, Edge Computing und IoT hängen von einem stabilen, leistungsstarken und sicheren Netzwerk ab, das eine hohe Agilität besitzen muss, um Änderungen zügig und effizient umzusetzen,“ sagt Jörg Jakobi, Director Presales GTM Networking Germany bei NTT Ltd. „Software-definierte Lösungen bieten all das und machen das Netzwerk zu dem Business-Enabler, auf den Unternehmen in einer dynamischen und von Unsicherheiten geprägten Geschäftswelt angewiesen sind.“
Stand: 08.12.2025
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