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Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im Überblick – Teil 92

Die Internet-Protokolle im Überblick – E-Mail, FTP, WWW, HTML und HTTP

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Das World Wide Web (WWW)

Das WWW wurde 1991 im internationalen Kernforschungszentrum CERN entwickelt und hat sich heute zum ultimativen Informationsbeschaffungssystem entwickelt. War lange Zeit FTP beim Internet-Verkehr führend, ist ihm dieser Platz 1995 durch WWW genommen worden. Wie bei Gopher benötigt man zur Benutzung von WWW einen Client, den man entweder auf der eigenen Maschine hat oder sich über Telnet leiht.

WWW basiert auf der Strukturierung von Information mittels Hypertext. Dies bedeutet, dass ein Text so strukturiert wird, dass man von einem Wort aus unmittelbar an eine andere Stelle im Text springen kann, wo das ursprüngliche Wort oder Thema genauer erklärt wird. Außerdem kann man so unterschiedliche Texte miteinander zu einem Gesamtwerk verknüpfen. Fast jeder hat so etwas schon einmal unbewusst benutzt: Die „Hilfe“-Programme z.B. in Windows sind mit Hypertext strukturiert. Wörter im Text, die zu Sprüngen führen, werden hervorgehoben, z.B. fett oder kursiv. Klickt man ein solches Wort mit einem Mauszeiger an, so fährt man über die Hyperlink zum nächsten Text.

Im Internet wird durch WWW die Möglichkeit geschaffen, dass Texte nicht zusammen auf einem Rechner stehen müssen, ein Hyperlink kann um die halbe Welt führen – der Benutzer oder Leser sieht in jedem Falle nur, dass sich ein neuer Bildschirm aufbaut. Im WWW kann man sich also sehr frei zwischen den einzelnen Dokumenten hin- und herbewegen. Es eignet sich vor allem für Suchen ohne festumrissenes Ziel – man lässt sich sozusagen durch die Hyperlinks treiben (Web-Surfen). Die WWW-Dokumente lassen sich grundsätzlich von jedem WWW-Client-Programm ansprechen, allerdings gibt es dann Grenzen, wenn das Client-Programm bestimmte multimediale Darstellungsformen nicht unterstützt.

Sehr schnell hat sich das WWW nämlich vom einfachen textorientierten System zu einem System mit multimedialen Dokumenten weiterentwickelt. Erst damit hat es 1993 seinen eigentlichen Siegeszug begonnen. Die Mehrzahl der Internet-Benutzer benutzt ausschließlich WWW mit einem graphischen Browser, also völlig intuitiv. Dies ist auch ein weiterer Grund dafür, warum man so viel Bandbreite wie möglich beim Anschluss an das Internet haben sollte. Für die Kommunikation im WWW wird das HTTP (HyperText Transport Protokoll) zur Datenübertragung benutzt.

Im WWW gibt es sog. Homepages. Eine Homepage ist dabei ein Dokument, welches als Ausgangspunkt für weitere Dokumente einer Person, Firma oder sonstigen Organisation dient. Homepages können dann von den Besuchern zur ersten Orientierung genutzt werden. Handelt es sich um die Homepage einer Firma, ist mit ziemlicher Sicherheit massenweise Reklame für die eigenen Produkte zu finden, aber auch z.B. weitergehende technische Informationen. Dieser Weg der Informationsbeschaffung kann sehr bequem und schnell, aber auch das genaue Gegenteil sein. Es gibt verschiedene Programme, die das Arbeiten mit dem WWW noch bequemer machen. Dazu zählen besonders die Browser.

weiter mit: HTML und HTTP

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