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SD-WAN und SASE made by Versa Die Autobahnmeistereien der Datenautobahn

Von Dr. Stefan Riedl 2 min Lesedauer

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Datenpakete im Internet finden ihren Weg selbstständig aber ohne Tempogarantie. Wenn es schneller und verlässlicher gehen muss, beispielsweise weil Unternehmen ihre Standorte vernetzen, gibt es verschiedene technologische Ansätze. Für die Kombination von SD-WAN und SASE arbeitet Versa Networks verstärkt mit Systemhäusern zusammen.

SD-WAN und SASE sorgen dafür, dass es keinen Stau im Datenverkehr gibt.(Bild:  fotomek - stock.adobe.com)
SD-WAN und SASE sorgen dafür, dass es keinen Stau im Datenverkehr gibt.
(Bild: fotomek - stock.adobe.com)

Klassischerweise verbinden Unternehmen ihre Standorte über MPLS (siehe Kasten). Doch diese Technologie hat Nachteile, sagt Pantelis Astenburg, Vice President DACH bei Versa Networks. So könne die Bandbreite nicht dynamisch verändert werden, ohne dass damit Anpassungen an der Infrastruktur nötig werden, was viel Zeit kosten kann. Außerdem: „Die Sicherheitsprotokolle sind ziemlich statisch und jede Veränderung ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, beispielsweise müssen gegebenenfalls neue Bandbreiten bestellt werden, die Netzwerktopologie muss angepasst und Hardware muss erneuert werden. Zudem besteht eine Abhängigkeit von den Service Providern, um diese Änderungen durchzuführen“, fasst Pantelis zusammen.

Hintergrund

Multiprotocol Label Switching

Klassische Netzwerkinfrastruktur verbindet Standorte über MPLS, also Multiprotocol Label Switching. Hierbei werden IP-Datenpaketen verschiedene Labels zugewiesen, die es Routern ermöglichen, die Pakete schnell und über die optimale Route weiterzuleiten, wobei auch über VPN getunnelt wird, wenn keine direkte MPLS-Anbindung existiert. Das findet auf den Layern 1, 2 und 3 statt, wobei Layer 1 die Kabelinfrastruktur umfasst, Layer 2 die Router und auf Layer 3 ist die Transportebene MPLS angesiedelt..

Virtualisierte Ressourcen

Bei Versa Networks und anderen Anbietern aus diesem Umfeld werden andere Wege beschritten: SD-WAN als Basis in Kombination mit dem SASE-Ansatz. „SD-WAN, also Software-Defined WAN ist eine Software-basierte Netzwerktechnologie, die virtualisierte Ressourcen für WAN-Verbindungen über Breitbandinternet, LTE/4G, 5G und über private Verbindungen bereitstellt. Es überträgt das Konzept von Software-Defined-Netzwerken auf WANs“, erklärt der Manager.

SASE vereint dies mit verschiedenen Security-Elementen, von denen Pantelis drei besonders hervorhebt: „Integriertes Unified Threat Management, Next Generation Firewall und eine Zugriffs-Policy, die rollenbasiert Nutzerrechte vergibt. So dürfen nur bestimmte Mitarbeiter auf bestimmte Software im Firmennetzwerk zugreifen und andere Applikationen oder Dienste wie TikTok können unterbunden werden.“

Der Ansatz von Versa Networks

Die „Datenautobahn“ nach diesem Ansatz von Versa besteht aus mehreren Kernkomponenten: Dem Versa Operating System sowie einer zentralen Einheit namens „Head End“, dem Director, dem Controller und dem Analytics-Segment. Über den Director werden Rechte zugewiesen. Der Director managt Daten, der Controller überwacht die Einhaltung der Policies und Analytics ist eine Big-Data-Plattform, die beispielsweise Informationen zur Auslastung liefert, um Verbesserungen vornehmen zu können.

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