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Serielle und USB-Geräte ins Netzwerk integrieren Deviceserver für raue Industrieumgebungen

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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SEH Computertechnik hat den INU-50 entwickelt, um Geräte über USB- und serielle Schnittstellen in anspruchsvolle und raue Industrieumgebungen integrieren zu können. Der Deviceserver biete zwei Stromversorgungen und sei bei Temperaturen von –20 bis +70 °C einsatzfähig.

Der Deviceserver INU-50 wird per Hutschienenmontage in Schaltschränken oder Serverschränken installiert.(Bild:  SEH)
Der Deviceserver INU-50 wird per Hutschienenmontage in Schaltschränken oder Serverschränken installiert.
(Bild: SEH)

Über seine zwei USB-2.0-Ports könne der INU-50 Geräte schnell via Gigabit-Ethernet in Unternehmensnetze einbinden. Die Integration von seriellen Geräten mit RS-422- oder RS-485-Anschluss sei direkt über Schraubklemmen möglich.

Der Deviceserver sei SEH zufolge besonders geeignet, um Sensoren, Messwertaufnehmer oder Barcodescanner anzuschließen, und könne unkompliziert in ein Netzwerk eingebunden werden. Es müssten lediglich zu integrierende Geräte, das Netzwerkkabel und die Stromversorgung verbunden werden. Der Spannungsbereich betrage zwölf bis 24 Volt.

Anschließend lasse sich der INU-50 über den SEH-UTN-Manager konfigurieren. Die am Deviceserver angeschlossenen Geräte könnten über das Netzwerk vom Anwender erreicht und benutzt werden, als ob sie lokal angeschlossen wären. Das ermögliche die nahtlose Einbindung von Bestandsgeräten in moderne IoT- und Industrie-4.0-Umgebungen. Durch die Integration von USB- und seriellen Geräten in das Netzwerk könnten bestehende Systeme modernisiert und optimiert werden, ohne teure Neukonfigurationen oder Gerätewechsel, so der Hersteller.

Sichere Geräteintegration

Unternehmensdaten würden u.a. mittels Verschlüsselung, Passwortschutz, Zertifikatsverwaltung und Authentifizierung (802.1X) geschützt, unautorisierte Zugriffe durch die Punkt-zu-Punkt-Verbindung verhindert. Zugriffe auf USB-Ports könnten über zeitbasierte Schlüssel, Gerätezuordnung oder USB-Port-Abschaltung kontrolliert werden. Bei Ereignissen und Störungen würde der Administrator umgehend benachrichtigt.

Einsatz- und Montagemöglichkeiten

Laut Hersteller unterstützt der Deviceserver IPv4 und IPv6, VLAN, WebDAV und Syslog-NG. Dadurch sei er für serverbasierte und virtualisierte Umgebungen geeignet. Der INU-50 lasse sich damit nahtlos in die meisten IT-Umgebungen unter Windows, MacOS oder Linux integrieren. Die Installation in Schaltschränken oder Serverschränken erfolge per Montage auf der Hutschiene (gemäß DIN EN 60715).

Der SEH-Deviceserver INU-50 sei ab Oktober 2024 verfügbar.

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