Open Networking in Campus-Infrastrukturen

Datacenter-Technologie für moderne Campus-Netzwerke

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Cumulus Networks möchte Campus-Netzwerke mit innovativer Datacenter-Technologie modernisieren.
Cumulus Networks möchte Campus-Netzwerke mit innovativer Datacenter-Technologie modernisieren. (Bild: © – profit_image – stock.adobe.com)

Mit Cumulus Linux und dem Toolset Cumulus NetQ richtet sich Cumulus Networks an Unternehmen, die die Vorteile eines offenen, verteilten Netzwerkdesigns von der Datacenter- auf die Campus-Netzwerk-Umgebung übertragen möchten und dabei ein und dieselbe Fabric nutzen wollen.

Cumulus Networks weitet gemeinsam mit Dell EMC Open Networking auf Campus-Infrastrukturen aus, um so das Management von Datacenter- und Campus-Netzwerken mit einem einheitlichen Network Operation System (NOS) zu ermöglichen. Nach Ansicht der Partner wollen immer mehr Unternehmen auch in ihren Campus-Umgebungen von Automatisierung, DevOps-Ansätzen wie Infrastructure-as-Code (IaC), einer besseren Netzwerkvisibilität und einer standardisierten Infrastruktur mit zweischichtiger Leaf-Spine-Architektur profitieren.

Da nur eine einzige Fabric zugrunde liege, so Cumulus Networks, werde die Komplexität reduziert. Dies führe zu einfacheren Prozesse sowie zu mehr Zuverlässigkeit und Performance.

Herkömmliche Campus-Netzwerke seien durch komplizierte Strukturen, veraltete Architekturen und ebenso viele wie unnötige Features gekennzeichnet. Ihr wahres Potenzial könnten sie dadurch oft nicht entfalten. Ein einheitliches Netzwerkbetriebssystem, das automatisierte, orchestrierte und damit effiziente Prozesse unterstützt, könne die Architektur von Campus-Netzwerken vereinfachen und so die operativen Kosten durch schnellere Fehlersuche und -behebung senken. Teure Supportverträge mit Legacy-Anbietern würden überflüssig.

Mit dem Open-Networking-Betriebssystem Cumulus Linux und dem netzwerkbasierten Toolset NetQ seien die folgenden in Rechenzentren bekannten Funktionen nun auch für Campus-Umgebungen verfügbar:

  • Unterstützung des 802.1x-Standards für Authentifizierung und Sicherheit,
  • Automatisierung,
  • Power over Ethernet (PoE),
  • Campus-Switches mit 1G- und Multi-Gigabit-Support,
  • Voice VLAN,
  • MLAG auf L2/L3,
  • EVPN/VXLAN.

„Das Naturalis-Museum ist ein bekanntes Zentrum für Biodiversität. Entsprechend groß ist die Spannbreite an Geschäftsprozessen, die unsere IT-Abteilung unterstützen muss, und entsprechend wichtig ist es, dass unsere Netzwerklösung so einfach und flexibel wie möglich ist. Mit Cumulus können wir DevOps-Technologien nutzen, um unser Netzwerk bereitzustellen und zu verwalten“, so David Heijkamp, IT-Leiter des Naturkundemuseums Naturalis im niederländischen Leiden. „Dank Cumulus können wir die Monitoring- und Automatisierungstools, die wir von unserem Rechenzentrum kennen, auch im Campus-Netzwerk nutzen. Die Einführung der Cumulus-Software erfolgte zeitgleich mit dem Bau des neuen Museums. Dabei musste das Netzwerk innerhalb sehr kurzer Zeit einsatzbereit sein – eine Aufgabe, an deren Erfüllung Cumulus maßgeblich beteiligt war. Wir haben den funktionierenden Code einfach auf die Switches überspielt, sind Kaffee trinken gegangen, und nach 20 Minuten war alles erledigt! Cumulus Linux hat sich als echter Meilenstein für unsere IT-Fachleute erwiesen und ihnen das Management des Campus-Netzwerks erheblich vereinfacht.“

„Um das Tempo einer Multi-Cloud-Welt mitgehen zu können, muss die gesamte IT-Infrastruktur, ob Edge, Core oder Cloud, den Wechsel zu offenen, automatisierten und softwaredefinierten Lösungen vollziehen“, ist Drew Schulke, VP Product Management, Dell EMC Networking, überzeugt. „Mit Cumulus Linux und den darunterliegenden Dell-EMC-PowerSwitch-Hardwarelösungen erhalten unsere gemeinsamen Kunden neue Möglichkeiten für den Aufbau moderner, flexibler und effizienter Fabrics für ihre Campus-Netzwerke.“

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