18 Watt Gesamtausgangsleistung

D-Link-Switch: 1-mal PoE rein, 2-mal PoE raus

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der DGS-1100-05PD von D-Link ist mit zwei PoE-PSE-Ports und einem PoE-PD-Port ausgestattet.
Der DGS-1100-05PD von D-Link ist mit zwei PoE-PSE-Ports und einem PoE-PD-Port ausgestattet. (Bild: D-Link)

Der 5-Port-Switch DGS-1100-05PD ist laut Hersteller D-Link ein lüfterloser Gigabit-Switch, der selbst über PoE mit Spannung versorgt wird und zugleich zwei weitere Geräte über PoE mit bis zu insgesamt 18 Watt Ausgangsleistung betreiben kann.

Der DGS-1100-05PD ist mit fünf Gigabit-RJ-45-Ports ausgestattet: Einer davon ist als PoE-PD-Port ausgelegt, über den der Switch selbst nach PoE-Standard 802.3at oder 802.3af Strom erhält. Bei zwei weiteren handelt es sich um PoE-PSE-Ports für die Versorgung weiterer Geräte. Wird der Switch über PoE nach 802.3at mit Strom versorgt, kann er D-Link zufolge die überschüssige Leistung an zwei 802.3af-Endgeräte mit bis zu 18 Watt Gesamtausgangsleistung weitergeben. So wären beispielsweise an einem Konferenztisch der Switch und ein passendes VoIP-Telefon ohne Steckdose betriebsbereit. Ebenso denkbar seien WLAN-Access-Points, die direkt am DGS-1100-05PD angesteckt werden sowie IP-Kameras, die ihre Spannung vom Switch beziehen. Die fünf Gigabit-Ports seien gegen Überspannung geschützt. D-Link zufolge halten sie Spannungsspitzen von bis zu 6 kV Stand.

Die Softwarefunktionen können über eine grafische Benutzeroberfläche genutzt werden. Der DGS-1100-05PD sei universell als Smart-Switch einsetzbar und könne sowohl priorisierte Videodaten als auch Standard-IP-Netzverkehr verteilen. Die Funktion „Auto Surveillance VLAN (ASV)“ garantiere automatisch eine hohe Übertragungsqualität für vernetzte Videogeräte und sorge dafür, dass die Bildqualität auch dann nicht leidet, wenn sehr viele Nichtvideodaten übertragen werden. Mit dem Feature Auto Voice VLAN sei es möglich, IP-Telefone in einem eigenen VLAN zu gruppieren und für diese Gerätegruppe ausreichend Bandbreite sicherzustellen. Sicherheitsfunktionen wie statische MAC-Adressen und Storm Control sollen Gefahren durch Angreifer oder Fehlkonfigurationen im lokalen Netz beschränken. Loopback-Detection und Kabeldiagnose sollen dabei helfen, Verkabelungsprobleme zu erkennen und zu beheben.

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