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Gelgefüllte Bündeladerkabel Cca- und B2ca-Kabel mit bis zu 288 Glasfasern

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die verseilten Bündeladerfaserkabel N10, N14 und N15 der Prysmian Group erfüllen laut Hersteller die Anforderungen der Brandklasse Cca, die Ausführungen N09, N11 und N13 die der Klasse B2ca. Alle Kabeltypen seien gelgefüllt, nicht-metallisch und mit bis zu 288 Fasern lieferbar.

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Die Cca- und B2ca-zertifizierten LWL-Bündeladerkabel mit bis zu 288 Fasern bieten laut Hersteller höchsten Brandschutz.
Die Cca- und B2ca-zertifizierten LWL-Bündeladerkabel mit bis zu 288 Fasern bieten laut Hersteller höchsten Brandschutz.
(Bild: Prysmian Group)

Mit der seit 1. Juli 2017 verbindlich für alle EU-Mitgliedsstaaten geltenden EU-Norm 50575 der Bauproduktenverordnung (CPR) sind die Anforderungen von Kabeln und Leitungen an den Brandschutz enorm gestiegen. Seit diesem Zeitpunkt gelten für fest in Gebäude installierte Strom-, Steuer- und Kommunikationskabel einheitliche Regelungen für Brandklassen und Prüfmethoden.

Das Portfolio der BU Multimedia Solutions der Prysmian Group umfasst nach Herstellerangaben ab sofort die metallfreien, gelgefüllten LWL-Bündeladerkabel der N-Serie mit einer Zugfestigkeit von bis zu 9 kN. Die Kabeltypen N10, N14 und N15 würden den Anforderungen der anspruchsvollen CPR-Brandklasse Cca entsprechen. Die Modelle N09, N11 und N13 seien B2ca-konform.

Die wasserdichten Bündeladerkabel könnten aufgrund ihrer nicht-metallischen Beschaffenheit leicht montiert und im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden, insbesondere in Rechenzentren, Hochhäusern und in Gebäuden, in denen sich viele Personen aufhalten (Schulen, Krankenhäuser, Büros, Flughäfen etc.) – einerseits würden in den Netzwerken dort große Datenmengen mehr Glasfaserverbindungen erfordern, andererseits würden europäische Behörden und Institute für öffentliche Gebäude die Brandklassen Cca und B2ca als Mindestanforderung spezifizieren oder empfehlen.

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