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Femtocell – Alcatel zählt zwölf neue Vertragsabschlüsse in drei Monaten

Bald auch in Deutschland: Die Mobilfunkzelle für Zuhause und fürs Büro

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Günstiger als WLAN

Roaming zwischen den großen Funkzellen und den Femtocells ist kein Problem, auf dem Handy surfen während einer Besprechung vielleicht schon. Bild: Alcatel-Lucent (Archiv: Vogel Business Media)

Richard Webb, leitender Analyst für WiMAX, Microwave & Mobile Devices von Infonetics Research, sagt über die Technik: „Alcatel-Lucent hat seine erste Femtozellen-Lösung bereits vor über fünf Jahren lanciert und war damit ein früher Vertreter dieser Technologie. Dadurch ist Alcatel-Lucent bestens in der Lage, Mobilfunkanbietern dabei zu helfen, von dieser viel versprechenden Möglichkeit zu profitieren.“

Warum diese Technik so erfolgreich sein kann, erläutert Wim Sweldens, President, Wireless Division von Alcatel-Lucents: „Das Modell von Alcatel-Lucent Bell Labs zeigte, dass es bis zu 100 Mal günstiger ist, ein Bit durch eine kleine Mobilfunkzelle zu senden, als wenn man es durch eine Makrozelle sendet.“ Er empfiehlt: „Kleine Zellen ermöglichen einen schnelleren und wirtschaftlicheren Leistungsgewinn und sollten zu einem wichtigen Bestandteil werden, wenn die Leistung des mobilen Breitbands erhöht und die Netze intelligent ausgebaut werden.“

Sweldens geht davon aus, dass der Markt für die kleinen Mobilfunkzellen sich stark im Aufwind befindet und bereit ist für die nächste Phase. „Die kommerziellen Dienste und die großräumige Nutzung dürften bis Ende 2010 deutlich zunehmen.“

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