Mobile-Menu

Hybridsteuerung, neue Funktionen und Kostenstruktur
Azure Arc 2026: Hybride Steuerung für das On-Premises-Rechenzentrum

Von Thomas Joos 7 min Lesedauer

Azure Arc integriert lokale Systeme in die Azure-Steuerungsebene und erweitert bekannte Verwaltungsmodelle auf physische Server, virtuelle Maschinen und Plattformdienste außerhalb von Azure. Ressourcen verbleiben im eigenen Rechenzentrum oder bei anderen Anbietern und erscheinen als Objekte im Azure Resource Manager mit identischer Steuerlogik, Zugriffskontrolle und Automatisierung.

Azure Arc integriert lokale und verteilte Infrastruktur in die Azure-Steuerungsebene. Der Artikel zeigt, wie Unternehmen Server und SQL-Instanzen anbinden und dabei Governance, Sicherheit und Kostenkontrolle im Griff behalten.(Bild:  Microsoft)
Azure Arc integriert lokale und verteilte Infrastruktur in die Azure-Steuerungsebene. Der Artikel zeigt, wie Unternehmen Server und SQL-Instanzen anbinden und dabei Governance, Sicherheit und Kostenkontrolle im Griff behalten.
(Bild: Microsoft)

Azure Arc entwickelt sich in 2026 weiter zu einer durchgängigen Steuerungsebene für hybride Infrastrukturen. Der Ansatz basiert nicht auf Migration in die Cloud, sondern auf Projektion vorhandener Systeme in Azure. Bereits vorhandene Monitoring- und Telemetrieszenarien zeigen den operativen Einstiegspunkt über zentrale Auswertung, die eigentliche Wirkung entfaltet sich jedoch erst durch die Kombination mit Governance, Automatisierung und Sicherheitsfunktionen.

Architektur und Projektion von Ressourcen

Azure Arc nutzt ein konsistentes Ressourcenmodell. Jeder angebundene Server erhält eine Azure-Ressourcen-ID und lässt sich in Ressourcengruppen, Subscriptions und Management-Gruppen einordnen. Diese Abbildung ermöglicht Zugriff über RBAC, Policy-Zuweisung und Abfragen über Azure Resource Graph.