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Automatisierung und Prozess-Steuerung mit Software von NetIQ

Aegis-Praxistest, Teil 3 – Definition von Triggern, Events und Prozessen

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Anstoß!

Abbildung 2: Nach der Installation herrscht auf der Oberfläche noch gähnende Leere. Das wird sich in wenigen Stunden grundlegend ändern. (Archiv: Vogel Business Media)

Ein jeder Prozess, sei es nun in Aegis oder in der realen Welt, benötigt einen Anstoß – einen so genannten Trigger. Es gibt unzählige Arten von Trigger – eine eingehende E-Mail, ein Ereignis aus der System-Überwachung, eine eingegangene SNMP-Nachricht, Werte aufgrund veränderter Daten in einer Datenbank, die Aktivierung einer USV-Anlage, ein manuelles Klicken auf einen Button oder im Vorfeld aktivierte Prozesse.

Einer der wichtigsten Trigger überhaupt wurde bei dem Test zuerst angelegt: ein Scheduler, der alle zwei Minuten einen Prozess anzustoßen vermag. Aegis bietet hier die Möglichkeit unterschiedliche Timetable abzubilden.

Das ist eine sehr einfache Möglichkeit um beispielsweise ein „Follow the sun“ abzubilden: Innerhalb eines Zeitfensters könnten eingehende E-Mails vom Support in Europa und zu anderen Zeiten vom Support in Amerika bearbeitet werden.

Hilfe bei der Definition von Triggern

Das Anlegen eines Triggers ist so einfach wie die Definition von Spam-Regeln in modernen E-Mail-Client-Programmen. Ein komplett ausgeschriebener Satz wird im Programmfenster vorgeblendet und durch einen Mausklick auf ein Adjektiv wird dieser mit einer gewünschten Eigenschaft versehen.

Die Anzahl der bereits vorgefertigten Templates ist überraschend hoch. Allein 15 verschiedene Vorschläge für Definitionen bei Trigger, von „Einzelnen Events mit spezifischen Werten“ über „Ein oder mehr Event auf einem Computer“ bis hin zu „Kombinationen verschiedener Events mit unterschiedlichen Attributen und ähnlichen Werten“.

Es dürfte schwer fallen, eine Anforderung in der Praxis zu finden, die über diese Vordefinitionen nicht abgedeckt wird. Glücklicherweise haben sich die „Software-Assistenten“ nun auch bei Enterprise-Lösungen etabliert – sie machen die Arbeit mit Software deutlich einfacher.

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