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Microsoft System Center Configuration Manager 2007, Teil 7

WSUS 3.0 für Microsoft Updates verwenden

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Software Update Punkt-Infrastruktur

Der zentrale Standortserver ist der primäre Standortserver, der sich an der Spitze der SCCM-Hierarchie befindet. Der aktive Update Punkt ist am „zentralen Standort“ eingerichtet, damit dieser zentral verwaltet und überwacht werden kann.

Gemäß der Top-Down Philosophie werden die Software Updates an die untergeordneten Standorte (Child Sites) weitergeleitet, wo sich dann die nicht aktiven Update Punkte befinden können – aber nicht müssen. Für ein Software Update für Internetclients ist der native SCCM-Modus und SSL-Verschlüsselung aus Sicherheitsgründen unabdingbar. Hierfür werden Zertifikatsdienste (siehe Teil 4) und ein entsprechend angepasster Internet Information Server (IIS) mit optionalem LNB benötigt. Abbildung 2 zeigt den Workflow zur Installation eines Software Update Punkts für einen primären Standort im nativen Modus.

Aufgaben des Administrators

Sind alle Standortsysteme und WSUS wie gewünscht eingerichtet, erhält der Administrator in der Configuration Manager Konsole im Knoten „Software Updates“ automatisch innerhalb der Zeitintervalle die Metadaten von Updates und Patches, wie Abbildung 4 zeigt.

So einfach wie die Software Updates unter „Systemsteuerung/Automatische Updates“ funktionieren, wo sich ein Administrator um nichts weiter zu kümmern hat, ist es zwar nicht, auf die dennoch vorhandene Automatik zu vertrauen, birgt aber große Gefahren. Denn so werden unter Umständen auch Updates installiert, die mit Applikationen anderer Hersteller (als Microsoft) nicht kompatibel sind.

Die Konsequenz aus dieser Erkenntnis muss daher ein Updatemanagement sein, das vor dem Deployment alle Updates erst einmal auf Funktionalität testet. Dies stellt zwar einen großen Aufwand dar, den man heute aufgrund der Sicherheitslage und einer Zertifizierung nach BSI oder ISO 27001:2005 aber leider auf sich nehmen muss.

Ziel einer übersichtlichen Administration kann es nur sein, die Metadaten (Updatelisten) so zu gestalten, dass Softwarepakete mit der getesteten und freigegebenen Software an die zugelassenen Computer verschickt werden. Eine Compliance in SCCM hilft bei der Verwaltung.

weiter mit: Suchverzeichnisse (Search Folders) verwalten Metadaten

weitere Beiträge unserer SCCM-Reihe im Überblick:

  • Microsoft SCCM, Teil 1: Mehr als zehn Jahre System-Management – ein Überblick
  • Microsoft SCCM, Teil 2: Technische Planung in der Vorprojektphase eines SCCM-Einsatzes
  • Microsoft SCCM, Teil 3: Einführung in die interne Verwaltungsstruktur
  • Microsoft SCCM, Teil 4: Grundlegende Verwaltungsaufgaben: Standorteinstellungen und Sitemodus
  • Microsoft SCCM, Teil 5: Grundlegende Verwaltungsaufgaben: Discovery und Clientinstallation
  • Microsoft SCCM, Teil 6: Agenten für die Verwaltung von stationären und mobilen Computern
  • Microsoft SCCM, Teil 8: Softwareverteilung mit dem SCCM – grundlegende Server-Aufgaben
  • Microsoft SCCM, Teil 9: Softwareverteilung mit dem SCCM - Verteilung von Softwarepaketen und Kontrolle

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