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Microsoft System Center Configuration Manager 2007, Teil 7

WSUS 3.0 für Microsoft Updates verwenden

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Suchverzeichnisse (Search Folders) verwalten Metadaten

Metadaten übersichtlich zu gestalten, ist die Aufgabe von Suchverzeichnissen. Je nach Wunsch und Präferenz können diese im Knoten „Search Folders“ erstellt und beispielsweise so konfiguriert werden, dass sie nur die aktuellen Updates für Windows Server 2003 x64 anzeigen (siehe Abbildung 5).

Alles geht über Deployment-Pakete

Sind die Metadaten erst einmal ausgewertet, kann über einen Assistenten eine zu bestimmende Auswahl vom Internet über eine Download-Funktion heruntergeladen und in einem Deployment-Paket zusammengefasst werden. Updates können nur in einem Paket unter einer Windows Freigabe abgelegt werden. Die fertigen Pakete sind später im Knoten „Deployment Packages“ zu verwalten, wie Abbildung 6 zeigt. Später ist es möglich, das Paket zu erweitern oder einzelne Updates herauszunehmen. Für jedes Thema, jedes Produkt oder jede Version können so angepasste Softwarepakete zusammengebaut werden.

Über die „Deploy Software Updates“-Funktion können Updates sofort zu Sammlungen zugewiesen werden. Aber auch hier wird der Administrator aufgefordert, ein Deployment-Paket zu erstellen oder auszuwählen. Wählt er ein Paket aus, wo das Update nicht vorhanden ist, kann über eine spätere Option das Update auch direkt aus dem Internet geladen werden.

Deployment-Pakete sind keine „normalen“ Pakete, denn sie können nicht wie eine Software-Verteilung behandelt werden, was hier richtig schade ist. Derzeit sind sie leider nur Behälter, damit man sich ein erneutes Herunterladen vom Internet erspart.

Fazit

Updatemanagement ist eine aufwändige Arbeitet, denn gemäß Compliance müssen Updates verwaltet und getestet sein, bevor sie auf Workstations und Server verteilt werden dürfen. Die Verwaltung der Metadaten der Updates funktioniert in SCCM schon relativ gut, doch bei der Updateverteilung sind Verbesserungen wünschenswert. Gut wäre beispielsweise ein weiterer Assistent, der heruntergeladene Deployment-Pakete transparent verwalten und auch direkt verteilen kann.

weitere Beiträge unserer SCCM-Reihe im Überblick:

  • Microsoft SCCM, Teil 1: Mehr als zehn Jahre System-Management – ein Überblick
  • Microsoft SCCM, Teil 2: Technische Planung in der Vorprojektphase eines SCCM-Einsatzes
  • Microsoft SCCM, Teil 3: Einführung in die interne Verwaltungsstruktur
  • Microsoft SCCM, Teil 4: Grundlegende Verwaltungsaufgaben: Standorteinstellungen und Sitemodus
  • Microsoft SCCM, Teil 5: Grundlegende Verwaltungsaufgaben: Discovery und Clientinstallation
  • Microsoft SCCM, Teil 6: Agenten für die Verwaltung von stationären und mobilen Computern
  • Microsoft SCCM, Teil 8: Softwareverteilung mit dem SCCM – grundlegende Server-Aufgaben
  • Microsoft SCCM, Teil 9: Softwareverteilung mit dem SCCM - Verteilung von Softwarepaketen und Kontrolle

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