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KI-gesteuerte Wohnnetze Wi-Fi 7 und KI für Mehrfamilienhäuser

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Ruckus Networks stellt eine Suite vor, die KI-Analysen, Chat-gestützte Verwaltung und Wi-Fi-7-Hardware für Mehrfamilienhäuser bündelt. Die Lösung richtet sich an Betreiber großer Wohnportfolios und soll Netzwerke einfacher verwalten und Lastspitzen mit geringerer Latenz abfedern.

Ruckus Networks stellt eine Suite für Wohnnetze vor: KI-Analysen, Chat-Assistent und Wi-Fi-7-Hardware für Betreiber großer Mehrfamilienhäuser.(Bild:  Ruckus Networks)
Ruckus Networks stellt eine Suite für Wohnnetze vor: KI-Analysen, Chat-Assistent und Wi-Fi-7-Hardware für Betreiber großer Mehrfamilienhäuser.
(Bild: Ruckus Networks)

Ruckus Networks führt die MDU Suite für große Wohnanlagen ein. Die Suite fasst Daten aus der Cloud-Plattform Ruckus One zusammen und ergänzt diese um die Funktion MDU 360. Sie biete eine Übersicht über Zustand, Nutzererlebnis und SLA-Historie aller verwalteten Standorte. Die Plattform nutze KI-Analysen, um Hinweise aus der Datenlage zu ziehen, Trends zu erkennen oder Auffälligkeiten einzugrenzen. Rollenbasierte Zugriffe sollen Abläufe vereinfachen und Fehlerquellen reduzieren.

Im Kern verschiebt die Lösung die Verwaltung in die Cloud und koppelt sie mit den Analysefunktionen der Ruckus-One-Plattform. Betreiber sehen laut Anbieter so auf einen Blick, wie sich Auslastung, Latenzen oder Fehlermeldungen über mehrere Gebäude hinweg entwickeln. Die Plattform stelle die Daten in Diagrammen oder Widgets dar, um Abweichungen schneller zu erkennen.

KI-Assistent ersetzt Menüstrukturen

Mit dem Digital System Engineer (DSE) ergänzt Ruckus die Suite um einen KI-Assistenten, der per Chat-Oberfläche arbeitet. Der DSE soll komplexe Netzanalysen in einfache Sprachinteraktionen überführen. Statt durch Menüs zu navigieren, können Administratoren Fragen formulieren und Diagramme oder Tabellen abrufen.

Der Assistent ist direkt in die Ruckus-One-Plattform eingebunden und adressiert laut Anbieter unterschiedliche Nutzergruppen, vom weniger geübten Administrator bis zum erfahrenen Netzwerktechniker. Nutzer sollen damit schneller durch große Datenmengen navigieren können. Dashboards würden automatisch erzeugt, Berichte ließen sich ohne tiefe Produktkenntnisse abrufen. Die KI-Funktionen basieren auf vorhandenen Datenmodellen der Plattform und sollen Abläufe verschlanken.

Wi-Fi-7-Access-Points für dichte Wohnanlagen

Zusätzlich stellt Ruckus zwei Wi-Fi-7-Access-Points für Wand und Decke vor: die Modelle H670 und R575. Beide Funkeinheiten arbeiten im Tri-Band-Modus und unterstützen Multi-Gigabit-Durchsatz. Sie integrieren Bluetooth Low Energy und Zigbee; über Matter und Thread lassen sich IoT-Geräte einbinden.

Die Access Points nutzen laut Anbieter patentierte RF-Verfahren und KI-basierte Optimierung. Sie sollen auch in dichten Netzen stabile Signale und eine breite Abdeckung liefern. Die Einheiten lassen sich in Ruckus One, SmartZone oder Unleashed einbinden. Damit stehen Sicherheits- und Optimierungsfunktionen plattformübergreifend bereit und können bei Bedarf auf die jeweiligen Wohnobjekte skaliert werden.

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