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Grundlagen für das Telefonieren via IP-Netz

Wenn die Kommunikation wackelt – VoIP-Basics und -Probleme

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Verfahren für das Messen von VoIP-Qualität: MOS und PESQ

Um diese Probleme festzustellen, muss die VoIP-Qualität gemessen werden. Dafür gibt es sowohl aktive als auch passive Messmethoden.

aktive: Perceptual Evaluation of Speech Quality (PESQ),

  • Mathematisches Verfahren zur Bestimmung der Spachqualität in VoIP Netzen.
  • Vereinfacht geschieht Folgendes: Es wird das Eingangssignal mit dem Ausgangssignal von synthetisch erzeugten VoIP Verbindungen verglichen.
  • PESQ Algorithmen bilden das subjektive Hörempfinden von Personen nach.
  • PESQ kann auf diverse Codecs angewendet werden.

aktiv: Mean Opinion Score, (MOS)

  • Wert zur Bestimmung der Sprachqualität.
  • Der MOS-Wert wird anhand des PESQ Verfahrens bestimmt.
  • Einteilung in Werte von 1 (schlecht) bis 5 (exzellent)
  • MOS > 4 entspricht etwa Festnetzqualität

Verfahren zum Messen der VoIP-Qualität: QoA und QoD

Verfahren wie MOS und PESQ zeigen jedoch nicht die Fehlerursache. Es geht demzufolge darum, umzudenken und sich mit Quality of Analysis (QoA) und Quality of Diagnosis (QoD ), einer passiven Messung zu beschäftigen. Dazu gehören:

  • Monitoring, Analyse und Diagnose des gesamten Netzwerkverkehrs in Echtzeit.
  • Systematische passive Überwachung der Komponenten einer VoIP-Umgebung (VoIP-System + IP-Netzwerk) auf die Einhaltung des Sollzustandes
  • Überwachung aller paralleler VoIP-Gespräche in Echtzeit (SLA Monitoring)
  • Leistungsfähige Diagnose = Erkennung konkreter Ursachen für die Einschränkung der VoIP-Qualität
  • Es werden Kernprobleme wie Jitter oder Packet Loss unverfälscht analysiert.
  • Anhand auftretender Muster wird dann eine Diagnose erstellt, die konkrete Ursachen für die schlechte Qualität benennt.

weiter mit: Von der Ursache zur Lösung

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