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Huelsenberg Holding beschleunigt Dateizugriffe über das WAN um den Faktor acht WAN-Optimierung als kostengünstige Alternative zu MPLS-VPN

Autor / Redakteur: Georg von der Howen / Ulrike Ostler

Der Pinneberger Konzernzentrale der Huelsenberg Holding war der Datei-Zugriff über das Wide Area Network (WAN) zu langsam. Das Unternehmen zog zwei Möglichkeiten in Betracht: Die Verdoppelung der Bandbreite, verbunden mit der Migration von SDSL- auf MPLS-VPNs, oder die Beschleunigung der bestehenden Verbindungen mit Hilfe von spezifischen Appliances. Huelsenberg entschied sich für Version zwei und Blue Coat. Doch warum?

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In der Pinneberger Konzernzentrale der Huelsenberg Holding betreut die fünfköpfige Mannschaft um IT-Bereichsleiter Dr. Ekkehard Gefken die IT-Infrastruktur von rund 500 Mitarbeitern der Konzerngruppe. Weitere fünf Kollegen kümmern sich um das SAP-System.

Im zentralen Rechenzentrum stellen die Administratoren für die Mitarbeiter der Tochterunternehmen unter anderem Exchange- und Sharepoint-Dienste, File- und Print-Services sowie den Zugriff auf das SAP über Terminaldienste bereit. Die insgesamt neun Außenstellen sind über SDSL-VPNs mit einer Bandbreite vom einem Megabit pro Sekunde (Mbit/s), MPLS Verbindungen mit 1 MBit/s und mit einer 10 MBit/s schnellen EthernetConnect Verbindung mit der Zentrale verbunden.

Das Rechenzentrum selbst verfügt über einen Internet-Zugang mit 10 MBit/s. Neben den genannten Diensten läuft auch der Internet-Verkehr der Außenstellen zunächst über die WAN-Verbindungen in die Zentrale, bevor er über einen Proxy in das Internet gelangt.

Schließlich replizieren alle in den Niederlassungen installierten Server permanent ihre Daten in das zentrale Rechenzentrum. Das sorgt für eine hohe Verfügbarkeit auch von dezentral abgelegten Dateien.

Dateizugriff über das WAN war lahm

Im Laufe des Jahres 2008 häuften sich bei den Administratoren der Huelsenberg Holding zunehmend Klagen von Benutzern in Außenstellen, dass das Öffnen und Speichern von zentral ablegten Dateien ein halbe Ewigkeit dauere. Daher machte sich Ende 2008 der für die WAN-Strecken zuständige Netzwerkadministrator Alen Ahja daran, eine nachhaltige Lösung für dieses Problem zu finden.

„Grundsätzlich hatten wir damals zwei Ansätze diskutiert: Die Verdoppelung der Bandbreite, verbunden mit der Migration von SDSL- auf MPLS-VPNs, oder die Beschleunigung der bestehenden Verbindungen mit Hilfe von darauf spezialisierten Produkten“, erinnert sich Ahja zurück. „Um eine erste Richtung vorgeben zu können, haben wir dann zunächst die Kosten der Alternativen verglichen.“

weiter mit: Mehr Bandbreite ist mittelfristig teurer

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