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Mobilfunk in der Fläche Mobilfunkausbau stockt: Netzlücken bleiben

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Eine Auswertung von Verivox auf Basis der Daten der Bundesnetzagentur zeigt: Der Abbau von Mobilfunk-Netzlücken kommt langsamer voran. Für den Großteil der verbleibenden weißen Flecken ist kurzfristig keine Besserung in Sicht.

Monitoring-Daten der Bundesnetzagentur: Laut Verivox stockt der Mobilfunkausbau.(Bild:  Bundesnetzagentur)
Monitoring-Daten der Bundesnetzagentur: Laut Verivox stockt der Mobilfunkausbau.
(Bild: Bundesnetzagentur)

Der Mobilfunkausbau in Deutschland verliert weiter an Geschwindigkeit. Laut einer aktuellen Analyse des Vergleichsportals Verivox werden bestehende Netzlücken deutlich langsamer geschlossen als noch im Vorjahr. Grundlage der Auswertung sind die offiziellen Monitoring-Daten der Bundesnetzagentur.

Demnach hat sich das Tempo beim Abbau unversorgter Flächen nahezu halbiert. Rund 85 Prozent der noch bestehenden Netzlücken sollen nach aktuellem Stand auch im kommenden Jahr bestehen bleiben. Besonders betroffen sind ländliche Regionen, in denen teilweise nur einzelne Anbieter eine stabile 4G- oder 5G-Versorgung bereitstellen.

Die Daten zeigen zudem, dass viele unterversorgte Gebiete nicht nur abgelegene Einzelstandorte betreffen, sondern größere zusammenhängende Flächen. In zahlreichen Regionen konkurrieren maximal zwei Netzbetreiber mit moderner Mobilfunkversorgung, während ein flächendeckender Ausbau ausbleibt.

Verivox stützt sich bei seiner Bewertung auf das Mobilfunk-Monitoring der Bundesnetzagentur, das regelmäßig die tatsächliche Netzabdeckung in Deutschland erfasst. Die Analyse deutet darauf hin, dass sich der Ausbau zunehmend auf bereits gut versorgte Gebiete konzentriert, während strukturschwache Regionen langsamer nachziehen.

Für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in ländlichen Räumen bleibt die mobile Konnektivität damit ein Standortfaktor mit Unsicherheiten. Anwendungen, die auf stabile Datenverbindungen angewiesen sind – etwa vernetzte Produktionsumgebungen, Logistik oder mobile Arbeitsplätze – stoßen in Funkloch-Regionen weiterhin an infrastrukturelle Grenzen.

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