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Bandbreite und Durchsatz müssen passen

Tipps für qualitativ hochwertige Video-Konferenzen

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Walzer-Tipps für störungsfreie Video-Konferenzen

Blue-Coat-Manager Walzer: „Es ist möglich, hochwertige Videokonferenzen auch über bestehende IP-Netzwerke zu realisieren.“ (Archiv: Vogel Business Media)

Walzer hält darüber hinaus ein paar Tipps bereit, die helfen sollen, typische Probleme, die das Erlebnis Video-Konferenz beeinträchtigen können, zu beseitigen.

Zunächst sollten Unternehmen überprüfen, ob ihr Netzwerk für den Betrieb von Video-Konferenzen ausgelegt ist. Denn viele Firmen wissen in der Praxis nur wenig darüber, welche Anwendungen eigentlich über ihr Netzwerk laufen und ob nicht etwa ‚Freizeitanwendungen‘ wie Youtube ihren Video-Konferenzen Bandbreite stehlen und damit deren Nutzung beeinträchtigen.

Unternehmen sollten also zunächst ihre Netzwerkinfrastruktur so anpassen, dass sie hochwertige Video-Konferenzen übertragen kann. Dazu ist es notwendig, immer genügend Bandbreite für jede einzelne Video-Konferenzsitzung bereitzustellen.

Optimieren, wo es nur geht

Ist die vorhandene Bandbreite zu knapp, so können intelligente Techniken für Application Delivery Networks (ADN) dabei helfen, diese zu optimieren. Diese tunen das Netzwerk sowie Anwendungen etwa durch Priorisieren, Komprimieren und den Abbau redundanter Informationen. Sie weisen zum Beispiel gezielt unternehmenskritischen Anwendungen mehr Bandbreite zu, während sie Freizeitanwendungen ausbremsen.

Dabei sollte man berücksichtigen, dass nicht nur für die Video-Konferenz selbst, sondern auch für ihren Aufbau genügend Bandbreite zur Verfügung steht. So lassen sich lange Wartezeiten bei neu gestarteten Video-Konferenzsitzungen vermeiden.

Steht eine Video-Konferenz, sollten Firmen aber weiterhin die Qualität jeder einzelnen Video-Konferenzsitzung in Echtzeit beobachten, um Qualitätseinbußen sofort zu erkennen und in Folge Netzwerkparameter wieder anpassen sowie Fehlerdiagnosen stellen zu können. Auch hierfür liefert ein ADN die notwendigen Technologien und Funktionen zur Erleichterung diese Arbeit.

Zudem verfügen Produkte zum Aufbau eines ADN über Kompressionsverfahren wie Header-Komprimierung oder Paketierungstechniken, die zusätzlich zu den Video-Konferenz-Codecs den Datenverkehr für Audio- und Videodaten noch weiter verringern und somit das Netzwerk weiter entlasten.

Video-Kommunikation per Einzelplatz

Bei Einzelplatz-Video-Konferenzen mit mehr als zwei Teilnehmern an einem Standort können darüber hinaus Stream-Splitting-Technologien eines ADNs zum Einsatz kommen. Diese übertragen im ersten Schritt nur einen einzigen Live-Video-Stream an eine Außenstelle und teilen dann im zweiten Schritt die benötigte Anzahl der Streams vor Ort auf.

Das spart zusätzlich Bandbreite im WAN und lässt anderen unternehmenskritischen Anwendungen genug Luft, um weiter performant über Weitverkehrsnetze zu funktionieren.

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