Mobile-Menu

Optimierte Live-TV-Produktion mit 5G Telekom und Sony testen 5G-Netzwerk-APIs mit Erfolg

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Deutsche Telekom und Sony haben die VideoIPath-Plattform von Nevion mit 5G Network Application Programming Interfaces (APIs) erfolgreich getestet. Mithilfe der Netzwerk-APIs seien Live-Videoübertragungen mit optimierten niedrigen Reaktionszeiten und stabiler Bandbreite möglich.

5G hilft erfolgreich bei der Live-TV-Produktion.(Bild:  Deutsche Telekom/ GettyImages/jamesteohart/andresr/metamorworks; Montage: Evelyn Ebert Meneses)
5G hilft erfolgreich bei der Live-TV-Produktion.
(Bild: Deutsche Telekom/ GettyImages/jamesteohart/andresr/metamorworks; Montage: Evelyn Ebert Meneses)

Die 5G-Technologie ist bei der Live-TV-Produktion von großem Interesse. Sie ist sehr flexibel, hat eine hohe Verfügbarkeit und der Einsatz ist kostengünstiger als andere Übertragungswege. Doch trotz der hohen Performance von 5G-Netzen gibt es noch Herausforderungen bei der Nutzung für High-End-Live-Produktionen, so die Telekom. Bei diesen Übertragungen müssten riesige Mengen an Videodaten in Echtzeit und ohne Ausfälle übertragen werden. Live-Produktionen fänden oft an dichtgedrängten Orten (z.B. in Stadien) mit hoher Netzauslastung statt. Darüber hinaus würden viele Kameras an unterschiedlichen Positionen genutzt.

Für eine verbesserte Live-TV-Produktion mit 5G müsse das aktuelle Videosignal mit optimierter Latenz und Bandbreite gesichert übertragen werden. Dies sei mithilfe von Netzwerk-APIs in den gemeinsamen Tests von Sony und Telekom erfolgreich demonstriert worden. Bei den Tests habe man die VideoIPath-Plattform der Sony-Tochtergesellschaft Nevion mit intelligenten Bandbreitenmanagement und die Technologie zur Videokompression von Sony mit extrem niedriger Latenz eingesetzt und diese Funktionalitäten mit dem nahtlosem Zugang zum 5G-Standalone-Netz der Deutschen Telekom und der Optimierung über Netzwerk-APIs kombiniert.

Die Tests wurden in einem 5G-Standalone-Netz in einer Laborumgebung der Telekom in Krakau (Polen) durchgeführt. Als Teil dieses Tests verwendete Sony seine kürzlich eingeführte Remote Production Unit CBK-RPU7 HEVC 4K/HD für die Videokompression und seinen neuen 5G-Portable-Data-Transmitter PDT-FP1 – beide an einer Kamera angebracht. Diese Geräte ergänzen die Lösung, indem sie es den Kameras vor Ort ermöglichen, sich über das 5G-Netzwerk mit dem Broadcast-Produktionszentrum zu verbinden. Die in den Tests verwendeten Netzwerk-APIs wurden nach den Standards des Open-Source-Projekts CAMARA entwickelt.

„Live-TV mit mehreren Kameras bedeutet hohe technische Anforderungen. 5G Standalone vereinfacht solche komplexen Medienproduktionen: Standardisierte, programmierbare Schnittstellen sorgen für geringe Latenzzeiten und stabile Bandbreiten. Im Zusammenspiel mit 5G-Modems und neuartiger Datenkompression kann die Quality-of-Service angepasst werden, um besonders wichtige Videosignale zu optimieren. Das macht den Sendebetrieb effizienter. Gemeinsam mit Partner Sony haben wir diese 5G-Innovation erfolgreich getestet“, sagte Claudia Nemat, Vorstand für Technologie und Innovation bei der Deutschen Telekom.

(ID:49936283)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Netzwerktechnik, IP-Kommunikation und UCC

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung