TeamViewer hat Session Insights vorgestellt. Die KI-basierte Funktion könne die Inhalte einer TeamViewer-Session automatisch zusammenfassen und somit die zeitaufwendige händische Dokumentation ersetzen. Zudem könnten die Zusammenfassungen mittels KI analysiert werden.
Session Insights erzeugt nach dem Ende der Session eine Zusammenfassung, die u.a. die Schritte zur Behebung des Problems enthält.
(Bild: TeamViewer)
Mit Session Insights sollen Nutzer der TeamViewer-Fernwartungslösungen ihre Prozesse effizienter und schlanker gestalten können. Dank der KI-Funktionen könnten IT-Support-Teams Probleme schneller bearbeiten, dadurch die Zufriedenheit ihrer Kunden verbessern und zudem ihr internes Know-how besser managen und erweitern – selbst bei dünner Personaldecke.
Studie zum KI-Einsatz: Führungskräfte rechnen mit Produktivitätsboom
Im Vorfeld des Launches hat TeamViewer für den AI Opportunity Report 1.400 Führungskräfte aus sechs Ländern zum Thema KI befragt. 75 Prozent der Befragten stimmten zu, dass KI unerlässlich ist, um die Effizienz von Unternehmen zu steigern. Der Report unterstreicht zudem den wachsenden Bedarf an Automatisierungslösungen wie etwa TeamViewers neuer Session-Insights-Funktion. 69 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass KI den größten Produktivitätsboom des Jahrhunderts auslösen wird.
Mit der zunehmenden Verbreitung der künstlichen Intelligenz wird deren Nutzen immer sichtbarer. Beispielsweise werden KI-Tools am häufigsten von IT-Fachkräften eingesetzt, die dadurch bereits jetzt durchschnittlich 16 Stunden pro Monat sparen. Im Vergleich dazu nutzen die Mitarbeiter im öffentlichen Sektor KI bislang relativ wenig und sparen daher nur sechs Stunden pro Monat ein. Dies deutet darauf hin, dass es ein enormes Potenzial für weitere Produktivitätssteigerungen gibt, wenn der Einsatz von KI weiter zunimmt.
KI hat laut dem Report offenbar auch einen entscheidenden Einfluss auf die Finanzergebnisse von Unternehmen. 61 Prozent der Befragten gaben an, dass KI im kommenden Jahr einen positiven Einfluss auf den Umsatz haben werde. Die Teilnehmenden schätzen, dass die Technologie durchschnittliche Umsatzsteigerungen von 211 Prozent ermöglichen könnte.
Trotz der Begeisterung für die Möglichkeiten der KI werden die Entscheidungsträger immer pragmatischer, wenn es um deren Einsatz geht. Die Mehrheit (61 %) ist der Ansicht, dass der Hype um die KI vorbei ist und die Unternehmen nun vermehrt nach praktischen Anwendungen suchen, die reale Ergebnisse und Verbesserungen erzielen.
Gleichzeitig sind 26 Prozent der Befragten der Ansicht, dass ein Verzicht auf KI zu einem Rückstand gegenüber der Konkurrenz führen würde, und 25 Prozent rechnen mit höheren Kosten aufgrund mangelnder Automatisierung – eine Herausforderung, die kein Unternehmen ignorieren kann.
Datengestützte Verbesserungen
Beim Thema Automatisierung setzt auch Session Insights an:
Session Insights automatisiere die kritische und vormals zeitaufwendige Aufgabe der Dokumentation, die oft strenge Standards erfüllen müsse und für Unternehmen eine große Herausforderung sei. Nach dem Ende der Session werde per KI eine Zusammenfassung erzeugt, die u.a. die Schritte zur Behebung des Problems enthält. Neben der Zeitersparnis für den Supporter, der sich schneller wieder mit der nächsten Aufgabe beschäftigen könne, lasse sich durch die standardisierte Dokumentation die Fehlersuche und -behebung beschleunigen und damit die Kundenzufriedenheit erhöhen. So könnten die Teams ihre Kapazitäten und die Produktivität auch bei einer begrenzten Zahl von Mitarbeitenden skalieren.
Die Analyse- und Dashboard-Funktionen sollen Unternehmen dabei helfen, ihre Service Level Agreements (SLAs) einzuhalten, wiederkehrende Fehler und problematische Anwendungen zu identifizieren und Ressourcen zu optimieren. Dies würde zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beitragen und sicherstellen, dass sich IT-Teams durch datengestützte Erkenntnisse kontinuierlich verbessern.
„Die Akzeptanz von KI nimmt rasch zu, da Unternehmen zunehmend greifbare Vorteile erkennen, z.B. in einer gesteigerten Produktivität oder schlankeren Prozessen. Unsere Studie zeigt, dass 79 Prozent der Entscheidungsträger mindestens einmal pro Woche mit KI arbeiten – ein deutlicher Anstieg gegenüber 52 Prozent im vergangenen Jahr. Mit der Einführung der neuen KI-basierten Session Insights von TeamViewer können unsere Kunden informierte Entscheidungen treffen und Prozesse optimieren – unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Datenschutzstandards. Wir setzen auf strenge Verschlüsselungspraktiken, um Kundendaten zu schützen und eine sichere Verarbeitung zu gewährleisten. Gleichzeitig geben wir Administratoren die Kontrolle, um unternehmensweite Richtlinien durchzusetzen und die Benutzer bei jedem Schritt zu informieren“, sagt Mei Dent, CPTO bei TeamViewer.
Neben den Produktivitätsvorteilen erweise sich KI auch als entscheidender Faktor für die berufliche Weiterentwicklung. Laut der Umfrage stimmen 72 Prozent der Befragten zu, dass sie sich dank KI auf strategischere Aufgaben konzentrieren können. 70 Prozent geben an, dass sie dank KI neue Fähigkeiten erworben haben, die sie sich andernfalls nicht hätten aneignen können. Darüber hinaus betrachten 73 Prozent der Befragten KI als wichtigen Faktor für ihre Karriere. Damit zeige der Report auf, dass die Technologie aus Sicht der Studienteilnehmer sowohl die täglichen Aufgaben erleichtert als auch die berufliche Weiterentwicklung fördert.
Stand: 08.12.2025
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