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Die SAM-Phasen

Ein klassisches Projekt zum Lizenz-Management besteht aus drei Phasen. Im ersten Schritt geht es darum, die Prozesse für die Beschaffung von Software, die Ablage von Softwarelizenzen und Lizenznachweisen, Prozesse für die Verteilung von Software sowie die Support-Wege in einem Unternehmen zu dokumentieren. Bereits hier werden in der Praxis die ersten Probleme deutlich, wenn beispielsweise die IT-Abteilung, der Einkauf und die Mitarbeiter die Prozesse der Beschaffung und Installation von Software höchst unterschiedlich darstellen.
Zudem vernachlässigen Unternehmen oft die Ablage aller vorhandenen Lizenzen und der Original-Datenträger. Im schlimmsten Fall befinden sich diese im Büro oder gar Home-Office der Anwender. Idealer Weise wären sie an einem zentralen Ort in einem abschließbaren feuerfesten Schrank aufgehoben, zu dem nur berechtigte Personen Zugang haben.
Erbsen zählen
Im nächsten Schritt muss sich ein Unternehmen dann einen Überblick darüber verschaffen, welche Software auf welcher Hardware überhaupt zum Einsatz kommt. Hier helfen Inventarisierungs-Tools, die alle Rechner im Unternehmensnetz regelmäßig und vorzugsweise automatisch untersuchen und die dort gefundenen Programme an eine zentrale Konsole zurückmelden.
Hierbei unterscheidet man einfache Werkzeuge zur Software-Erfassung und integrierte Produkte für ein vollständiges Software-Asset-Management wie „ACMP“. Letztere enthalten auch Funktionen zum Lizenz-Management und können aus Inventar und hinterlegten Lizenzen aussagekräftige Berichte – so genannte Lizenzbilanzen – generieren.
Eine Übersicht solcher Software-Asset-Management-Tools bietet unter anderem Microsoft an.
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