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NEC-Richtfunk-Systeme zeigen globale Ausstrahlung

Richtfunknetze präsentieren sich als kostengünstiges Breitband

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Mobilfunk und Daten-Highway

Während Mobilfunkbetreiber Richtfunk zur Vernetzung ihrer Basisstationen einsetzen, nutzen Firmen die Technik als Alternative zu kabelgebundenen Angeboten, um ihre Netze breitbandig zu koppeln.

Markus Wingen, Vertriebs-Manager bei NEC Network Solutions, sagt: „Wir verzeichnen eine steigende Akzeptanz von Richtfunklösungen. Sowohl Unternehmen als auch Behörden haben erkannt, dass Richtfunk für sie eine oftmals schnellere, kostengünstigere und leistungsfähigere Alternative zu Festnetzverbindungen ist.“ Eine Investition in Richtfunk amortisiere sich schnell, da keine hohen laufenden Kosten wie bei Standleitungen entstünden.

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) setzten zunehmend auf Richtfunklösungen, wenn es um die Vernetzung von Basisstationen innerhalb eines einheitlichen digitalen Sprech- und Datenfunksystems gehe: Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, das technische Hilfswerk, der Öffentliche Nahverkehr und Kommunen.

Pasolink Neo von NEC

Richtfunk ermöglicht zwischen zwei festen Punkten drahtlose Nachrichtenübertragung. Im Allgemeinen breiten sich in den verwendeten Frequenzbereichen die Funkwellen geradlinig aus. Die beiden Standorte müssen deshalb Sichtkontakt zueinander haben. Richtfunkantennen bündeln die zu übertragenden Daten stark, deshalb können große Distanzen bei geringer Sendeleistung überbrückt werden. Text und Bild aus einer Website der ITM Group (Archiv: Vogel Business Media)

Die NEC-eigene Systemfamilie trägt die Bezeichnung „Pasolink Neo“. Sie erlaubt Plesiochrone Digitale Hierarchie (PDH), Synchrone Digitale Hierarchie (SDH) sowie Ethernet. Nach Herstellerangaben sind mehr als 1 Million solcher Systeme bei mehr als 700 Kunden im Einsatz.

Nach Angaben der Marktforscher von Sky Light Research setzte sich NEC im vergangenen Jahr damit an den 1. Platz eines globalen Ranking. Der Marktanteil lag bei 27,5 Prozent.

PHD unterstützt den asynchronen Datentransfer und wird nach und nach durch das von Alcatel entwickelte synchrone SDH abgelöst. Auf SDH können weitere Protokolle wie ATM oder IP aufbauen, wobei ATM die am weitesten verbreitete Variante ist.

Mit der Arbeitsgruppe IEEE 802.16 (Broadband Wireless Access) wird jedoch ein Standard für Richtfunktechnik entwickelt, der alle relevanten Aspekte, wie einsetzbare Protokolle, Verfügbarkeit, Authentifikation und QoS spezifiziert. Auf 802.16 kann unter anderem auch der Standard 802.2 (Logical Link Control) aufsetzen, der auch bei Ethernet verwendet wird. Somit können oberhalb der OSI-Schicht „Data Link“ alle Protokolle mit Richtfunk verwendet werden, die sich auch mit Ethernet verwenden lassen, so das www.it-portal.org.

weiter mit: Gerichteter IP-Funk von NEC

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