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Leichter Einstieg in Hochgeschwindigkeitsnetzwerke QNAP aktualisiert 100GbE Switch QSW-M7308R-4X

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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QNAP erweitert seinen 100GbE Switch QSW-M7308R-4X um zentrale Cloud-Verwaltung, Breakout-Unterstützung. Damit soll Unternehmen der Einstieg in Hochgeschwindigkeitsnetzwerke erleichtert und gleichzeitig die Netzwerkflexibilität erhöht werden. Die Aktualisierung auf QSS Pro v4.1 bringt zudem neue Funktionen für niedrige Latenzzeiten und optimierte QoS-Steuerung.

QNAP Systems hat seinen 100GbE Lite-L3 Managed Switch QSW-M7308R-4X verbessert. (Bild:  QNAP)
QNAP Systems hat seinen 100GbE Lite-L3 Managed Switch QSW-M7308R-4X verbessert.
(Bild: QNAP)

Mit der neuesten Firmwareversion QSS Pro v4.1 erweitert QNAP die Funktionalität seines 100GbE Lite-L3 Managed Switches QSW-M7308R-4X. Die 100GbE QSFP28 Ports sollen jetzt abwärtskompatibel zu 40GbE QSFP+ sein und Breakout-Kabel zu vier 25GbE SFP28 Ports unterstützen. Dies erlaube eine flexiblere Anbindung mehrerer Server oder Storage-Systeme, ohne dass zusätzliche Switches benötigt werden. Darüber hinaus ist der Switch nun auch mit 40GbE QSFP+-Geräten kompatibel, was eine reibungslose Integration in bestehende Netzwerkumgebungen ermöglicht.

Für Unternehmen soll diese Erweiterung eine effizientere Nutzung vorhandener Infrastruktur dienen. Wer bereits in 40GbE investiert hat, soll den Switch als zukunftssicheren Baustein nutzen können, ohne auf teure Neuanschaffungen angewiesen zu sein. Die Breakout-Option soll zudem die Skalierung von Netzwerken erleichtern, da keine zusätzlichen Netzwerkkomponenten erforderlich sind.

Neben der reinen Hardware-Erweiterung rückt QNAP mit der neuesten Aktualisierung auch das Thema Cloud-Management in den Fokus. Durch die Integration in die AMIZcloud-Plattform können IT-Administratoren mehrere Switches zentral verwalten und überwachen. Dies reduziere nicht nur den administrativen Aufwand, sondern ermögliche auch eine schnellere Fehlerbehebung und Wartung, insbesondere in dezentralen IT-Infrastrukturen.

Zudem bringt die neue Firmware wohl verbesserte Monitoring-Funktionen für Glasfaser-Ports. Die DDM-Funktion (Digital Diagnostic Monitoring) erlaubt eine Echtzeitüberwachung wichtiger Parameter wie optische Leistung, Temperatur und Spannung der Transceiver. So lassen sich wohl Probleme frühzeitig erkennen, bevor es zu Ausfällen kommt.

Mit PTP (Precision Time Protocol) und verbesserter QoS-Mechanismen kommt wohl auch eine optimierte Netzwerksteuerung. Gerade im Bereich Audio-Video-over-IP (AVoIP) sowie in latenzsensitiven Anwendungen wie algorithmischem Trading oder industrieller Automatisierung ist eine exakte Zeitsynchronisation essenziell. Die Implementierung von ITU-T G.8273.3 Klasse A ermögliche daher eine hochpräzise Synchronisation mit einem maximalen Zeitfehler von weniger als 100 Nanosekunden.

Ergänzend dazu biete die QoS-Optimierung eine granularere Steuerung des Netzwerkverkehrs. Queue Scheduling und Prioritätsverwaltung nach der Strict Policy sorgen dafür, dass geschäftskritischer Datenverkehr priorisiert und Engpässe minimiert werden sollen. Die ACL-Spiegelung erlaube zudem eine gezielte Duplikation von Datenpaketen zur Analyse oder Sicherheitsüberwachung.

Der QSW-M7308R-4X ist ab sofort für 1.149 Euro (MSRP) verfügbar.

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