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QNAP erweitert das Netzwerkmanagement aus der Cloud AMIZcloud: Remote-Switch-Manage­ment für verteilte Netze

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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QNAP erweitert die Funktionen seiner AMIZcloud-Plattform um das Remote-Monitoring von Netzwerk-Switches. Mit der neuen QSS v4.1 Softwareversion will der Anbieter die Verwaltung verteilter Infrastrukturen vereinfachen – insbesondere für Unternehmen mit mehreren Standorten.

QNAP rüstet die AMIZcloud Plattform auf! Sie Unterstützt jetzt die Remote-Switch-Überwachung, um eine zentralisierte IT-Verwaltung zu ermöglichen.(Bild:  QNAP)
QNAP rüstet die AMIZcloud Plattform auf! Sie Unterstützt jetzt die Remote-Switch-Überwachung, um eine zentralisierte IT-Verwaltung zu ermöglichen.
(Bild: QNAP)

QNAP hat die eigene Verwaltungsplattform AMIZcloud um ein zentrales Remote-Monitoring für Netzwerk-Switches erweitert. Mit dem aktuellen Software-Update auf QSS v4.1 oder QSS Pro v4.1 lassen sich Gerätestatus, Ports, Verbindungsdaten sowie Temperatur- und Firmwarewerte über die Cloud-Plattform auslesen. Zielgruppe sind Organisationen mit mehreren Standorten, die eine zentrale Verwaltung ihrer Netzwerkkomponenten anstreben – ohne zusätzliche Management-Server vor Ort.

Unterstützt werden bislang die Modelle QSW-M3224-24T, QSW-IM3216-8S8T, QSW-M3216R-8S8T, QSW-M3212R-8S4T sowie QSW-M7308R-4X. Weitere Modelle sollen laut Anbieter folgen. Die Anbindung erfolgt über einen integrierten Cloud-Assistenten, der den Prozess der Gerätebindung automatisiert.

Echtzeitdaten aus der Glasfaserstrecke

Besonders Switches mit SFP+-Ports profitierten von erweiterten Diagnosedaten. Das Update bringe DDM-Funktionalitäten (Digital Diagnostic Monitoring), die optische Leistung, Temperatur, Spannung und Transceiver-Status in Echtzeit visualisieren sollen. Diese Transparenz sei vor allem in sensiblen Netzwerkumgebungen mit hoher Verfügbarkeitsanforderung relevant – etwa in Rechenzentren oder bei Industrieinstallationen.

Darüber hinaus biete die neue Software IGMP-Snooping und QoS-basierte Prioritätssteuerung, was Anwendungen mit hohem Bandbreitenbedarf wie AVoIP (Audio Video over IP) zugutekomme. Auch Queue Scheduling und ACL-basierte Spiegelung seien Teil des Funktionsumfangs, um Datenflüsse gezielt zu analysieren oder weiterzuleiten.

Hierarchisches Netzwerkmodell für Multi-Site-Betrieb

Die Architektur der AMIZcloud sei auf hierarchisches Netzwerkmanagement ausgelegt. IT-Administratoren sollen Organisationen und Standorte getrennt abbilden können, was eine granulare Verwaltung ermögliche. Das System verspreche damit nicht nur Effizienzsteigerung, sondern auch mehr Sicherheit – durch klar definierte Zuständigkeiten und Sichtbarkeiten.

Die Integration von Switches ist laut QNAP nur der Anfang. Künftig soll AMIZcloud zusätzliche Funktionen zur Softwareverwaltung sowie tiefere Konfigurationsmöglichkeiten direkt aus der Cloud bieten. Ziel ist eine umfassende Plattform für die zentrale IT-Steuerung.

Zentrale Kontrolle – aber innerhalb des Ökosystems

QNAP schärft mit dem AMIZcloud-Update sein Profil als Anbieter integrierter IT-Lösungen. Die Fernüberwachung von Switches ist ein logischer Schritt hin zur weiteren Zentralisierung der IT-Verwaltung – mit echtem Mehrwert für Unternehmen, die auf Standardisierung und Effizienz setzen. Zwar bleibt das Ganze primär innerhalb des QNAP-Kosmos spannend, dort jedoch umso mehr.

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